Montag, 3. Januar 2011

Rezension: Solar von Ian McEwan

© Diogenes Verlag
Er gehörte zu jener Sorte Mann - nicht wirklich attraktiv, meist kahl, klein, dick und klug -, die auf gewisse schöne Frauen unglaublich anziehend wirkt .. Zugute kam ihm dabei auch, dass manche Frauen ihn für ein Genie hielten, das man retten musste .. Im Moment allerdings war Michael Beard nicht in bester Verfassung, lustlos, verzweifelt, nur auf eins fixiert, denn gerade ging seine fünfte Ehe in die Brüche ..
Michael Beard, 53, ist Nobelpreisträger der Physik .. Doch seine besten Zeiten hat er hinter sich .. Er lebt von seiner Reputation, gibt seinen Namen für Briefköpfe her, käut seine prämierte Idee in Vorträgen wieder und ergattert Fördergelder für ein politisches Prestigeprojekt: das Institut für Erneuerbare Energien .. Wirklich neue Energie aber steckt er nur in den privaten Bereich: Während seiner fünften Ehe hat er es zu elf Affären gebracht .. Nun aber rächt sich seine Frau und nimmt sich einen Liebhaber .. Genau in dem Moment, als alles in Wanken gerät, bietet sich ihm die Gelegenheit zu einem Coup ..
Ein wirklich interessantes Buch .. Ich hab reichlich viiel über Physik darin gelernt, was ja eigentlich nicht so mein Thema ist, aaaber in diesem Buch fand ich es richtig toll, und passend zur ganzen Story .. Mein 2. Buch von Ian McEwan (Abbitte war mein 1.), und ich muss sagen, der Autor gefällt mir .. (: Was das Ende zu diesem Buch betrifft, bin ich mir noch total unschlüssig .. Für mich ist es ein recht offenes Ende, und ich bin total am grüübeln, wie es denn nun für Michael ausgegangen ist..? Lest dieses Buch, dann wisst ihr wovon ich rede .. =D


  • Gebundene Ausgabe: 405 Seiten
  • Verlag: Diogenes (28. September 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257067658
  • ISBN-13: 978-3257067651
  • Preis: 21,90€ (D)
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