Donnerstag, 26. Juli 2012

Rezension: Jolande - Der Sommer meines Lebens von Patricia Schröder

Inhaltsangabe:
Jolande ist ein ganz normales Mädchen.. Sie geht zur Schule, schreibt immer gute Noten, verbringt ihre Freizeit mit ihrer besten Freundin und führt ein anständiges aber eher langweiliges Leben.. Seitem ihre Eltern getrennt sind, wohnt sie bei ihrem Vater.. Mit ihrer quirligen Mutter kommt sie nicht so richtig klar.. In den Sommerferien muss Jolande jedoch immer eine Woche zu ihrer Mutter ziehen.. Sie ist natürlich alles andere als begeistert, zumal ihr Schwarm Mika auch verreist und sie ihn einige Wochen nun nicht mehr sehen wird.. Eines Tages taucht ein Brief für Jolande auf.. Absender: Belinda.. Wer ist Belinda..? Jolande ist sich sicher, dass sie keine Belinda kennt.. In diesem Brief wird sie zu einem Abenteuer aufgefordert.. Sieben Briefe, sieben Aufgaben.. Jolande ist neugierig und folgt der ersten Spur und landet an der Ostsee.. Sie versucht herauszufinden wer ihr diese Botschaften wirklich schickt, wer Belinda ist, und was es mit diesen Aufgaben auf sich hat.. Sie macht sich auf eine Reise, in der sie fast auf sich allein gestellt ist, und am Ende kommt alles ganz anders als gedacht..

Meine persönliche Meinung:
Ein wundervolles sommerliches Cover und ein total niedlicher Klappentext.. Das war mein erster Gedanke zu diesem Buch.. Die Autorin war ebenfalls zu diesem Zeitpunkt nicht ganz unbekannt, somit durfte das Buch auch sofort in mein Bücherregal einziehen.. 

Niedlich ist das passende Wort zu diesem Buch.. Eigentlich hätte ich mir schon ein bisschen mehr von dieser Geschichte erwartet.. Herausgestellt hat sich jedoch, dass es sich hier um eine Teeniegeschichte handelt.. Ich fühlte mich während dem Lesen eindeutig zu alt für dieses Buch.. 

Der überaus leichte und schnelllesende Schreibstil lässt einem das Buch in einem Rutsch durchlesen.. Jolande ist ein schöner Hauptprotagonist mit viel Tiefgang.. Die anderen vorkommenden Personen wirkten auf mich eher oberflächlich und nicht wirklich real.. 

Die Geschichte an sich hat mir jedoch gut gefallen.. Desöfteren kam sie mir jedoch auch ein wenig unglaubwürdig vor.. Welches junge Mädchen macht sich einfach so auf den Weg ins Unbekannte, wenn sie einen Brief von jemandem bekommt, den sie nicht einmal kennt..? Sie bekommt am Bahnhof von einer fremden Dame ein Zugticket geschenkt.. Ein junges Mädchen würde wirklich einfach so in den Zug ins Ungewisse steigen..? Sie trifft auf der Straße, auf einem Motorrad daher fahrenden, wildfremden Jungen, der sie schon gesucht hat und sie zur nächsten Aufgabe bringen wird.. Ein junges Mädchen würde einfach so auf das Motorrad steigen..? Ich denke das waren in etwa genug Beispiele und ihr wisst was ich damit meine.. 

Eine schöne Buchidee die auch ganz nett umgesetzt wurde.. Wäre ich vielleicht 10 Jahre jünger hätte mich dieses Buch ganz bestimmt mehr erfreut.. Ansonsten war es ein liebes Buch für laue Sommerabende..



  • Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
  • Verlag: Coppenrath, Münster; Auflage: 1., Aufl. (Juni 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3815755271
  • ISBN-13: 978-3815755273
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 16 Jahre
  • Preis: 12,95€ (D)
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1 Kommentar:

  1. Klingt nach leichter Lektüre mit kleinen Schönheitsfehlern. Solche Sachen kommen einem aber ja auch in anderen Büchern unter.
    Nicht jedes Jugendbuch ist halt etwas für alle Altersgruppen, das fällt mir auch immer Häufiger auf, aber gut, dass ich die Bücher einfach für meine Kinder aufheben kann und diese dann hoffentlich viel Freude damit haben ;-)

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