Samstag, 1. September 2012

Rezension: Grischa - Goldene Flammen von Leigh Bardugo

© Carlsen Verlag
Das Problem mit dem Verlangen ist, dass es uns schwächt.. - S. 237

Inhaltsangabe:
Ein Land, dass sich Rawka nennt, ist durch die besagte Schattenflur geteilt.. Eine schwarze Ebene, die kaum zu überqueren ist.. Will man jedoch das Land verlassen, müssen alle Reisenden diese Ödsee überqueren.. Viele kommen nicht mehr lebend zurück.. In dieser Ödsee hausen geflügelte Schattenwesen, die alles und jeden versuchen zu fressen.. Alina ist eine einfache Kartografin in der Ersten Armee des Zaren.. Auch sie muss mit ihrer Einheit die Schattenflur überqueren.. Auch sie werden von den Schattenwesen angegriffen und es kommt dabei zur Tragödie.. Alina besitzt jedoch eine besondere Gabe, die sich bei diesem Angriff das erste mal zeigt.. Diese Gabe rettet ihr und vielen anderen das Leben.. Nach diesem Angriff ist nichts mehr wie es mal war.. Alina wird plötzlich zu einer besonderen Grischa ernannt, einer Meisterin der kleinen Künste.. Sie steht im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit.. Um zur Grischa in die Lehre geschickt zu werden, muss sie auf dem Anwesen der Grischa leben und steht somit unter dem persönlichen Schutz von deren Oberhaupt, dem Dunklen.. Alina fühlt sich von ihm unwiderstehlich hingezogen.. Doch auch der Dunkle, ist nicht so, wie er anfangs scheint..

Meine persönliche Meinung:
Mit "Grischa: Goldene Flammen" hatte ich so meine Anfangsschwierigkeiten.. Namen, Schauplätze und viele Begriffe sind in einer russisch klingenden Sprache benannt, die man sich überhaupt nicht merken kann.. Unter vielen Begriffen konnte ich mir auch so gar nichts darunter vorstellen und mir blieb somit ein rießen großes Fragezeichen.. Leigh Bardugho hat für mich die Welt der Grischa im ganzen etwas emotionslos und distanziert erklärt.. 

Die abgedruckte Landkarte im vorderen Buchbereich half mir wenigstens ein bisschen, mir zumindest den Schauplatz in etwa vorstellen zu können.. 

Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive aus der Sicht von Alina erzählt.. Alina ist ein Mädchen, dass eher unfreiwillig zur Grischa wird.. Von ihrer Gabe wusste sie bis zu dem Angriff nichts.. Von heute auf morgen wird sie wie eine Göttin behandelt.. Ihre Meinung, ob sie überhaupt eine Grischa werden möchte, interessiert hier keinen.. Sie hat wohl nichts zu sagen und muss mit sich machen lassen, was die Grischa's und der Dunkle für sie das beste finden.. Alina wirkte für mich sehr kühl und oberflächlich.. Ich wurde mit ihr von Anfang an nicht wirklich warm.. 

An und für sich ist "Grischa: Goldene Flammen" ein schöner Auftakt einer Trilogie, jedoch hätte ich mir die ein oder andere Erklärung zu diesen vielen russischen Begriffen gewünscht.. In jedem anderen Buch, in dessen Fremdwörter oder ähnliche fremde Begriffe vorhanden sind, befindet sich hinten oder auch vorne des Buches eine Seite mit Erklärungen.. Auch hier wäre dies nur von Vorteil gewesen.. Durch diese russisch klingende Sprache hat sich für mich der ganze Inhalt doch etwas erschwert.. Sobald ich mir keine Namen, Städte oder sonstige wichtige Dinge merken kann, schwindet auch schon wieder meine Neugierde und die Spannung.. 

Trotz der Mängel die ich hier benannt habe, möchte ich auf jeden Fall die weiteren beiden Bände verfolgen.. Ich denke, dass diese Reihe Zeit zum wachsen braucht, und in Band 2 vielleicht auch mich etwas mehr überzeugen wird..

   

  • Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
  • Verlag: Carlsen Verlag GmbH; Auflage: 1 (September 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3551582858
  • ISBN-13: 978-3551582850
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
  • Preis: 17,90€ (D)
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1 Kommentar:

  1. Schöne Rezi!
    Das Buch schafft es wirklich viele unterschiedliche Meinungen hervorzubringen. Ich denke ich muss es schon deswegen lesen, um zu sehen, wie mir das Buch gefällt, oder nicht gefällt :D

    LG
    Lilly

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