Montag, 28. April 2014

[Buchzitate] .. Februar & März 2014 ..

Mein Lieblingszitate aus meinen gelesenen Büchern im Februar & März 2014:

Der Geschmack von Glück von Jennifer E. Smith
Seite 51 // "Der Ruhm war wie ein Zauberspruch, den er immer anwenden konnte: Er konnte dämliche oder langweilige Sachen oder auch überhaupt nichts sagen, die Mädchen standen trotzdem auf ihn. Doch anstatt ihm Selbstvertrauen zu schenken, verunsicherte ihn diese Erkenntnis eher, weil er so nie wusste, was sie wirklich für ihn empfanden".

Seite 112 // "Kindheitserinnerungen waren wie Bordgepäck: Egal, wie weit man reiste oder für wie lange es reichen musste, man durfte immer nur zwei Taschen mitnehmen. In diesen Taschen waren zwar einige verschwommene Bilder verstaut - ein Diner mit einer Jukebox direkt am Tisch, das Gefühl, auf der Schaukel angeschoben oder hochgehoben und herumgewirbelt zu werden -, doch die konnten eigentlich nicht für ein ganzes Leben reichen".

Seite 130 // "Wie willst du etwas finden, wenn du nicht mal glaubst, dass es überhaupt existiert?"

Seite 236-237 // "Wie kann dich etwas glücklich machen, was du noch nie erlebt hast?"
"Es gibt unterschiedliche Formen des Glücks", sagte sie. "Manche brauchen keinen Beweis."
"Zum Beispiel die Sonnenaufgänge?"
"Genau. Ich weiß genug darüber, um sicher zu sein, sie würden mich glücklich machen. An einem Sonnenaufgang ist nichts Trauriges."
"Im Gegensatz zum Sonnenuntergang."
"Den finde ich auch nicht besonders traurig."
"Ich schon", sagte Graham. "Es ist ein Ende, und ein Ende ist immer traurig."
"Es ist der Beginn der Nacht. Das ist doch auch was."
"Schon, aber dass die Nacht unheimlicher ist als der Tag, weiß doch jeder."
Ellie lachte. "Dann sollten wir uns vielleicht besser umdrehen."
"Wieso das denn?"
"Nichts ist so richtig unheimlich, wenn man es kommen sieht".

Seite 308 // "Vielleicht hieß 'erwachsen werden' einfach 'rauswachsen' aus dem alten Leben, dem alten Ich, aus allem, was einen an die Vergangenheit band".

Seite 335 // "Sie dachte an die Worte, die ihr Vater vor so vielen Jahren gesagt hatte: Hier wird es keine Wunder geben. Er hat sich geirrt, dachte sie überraschend heftig. Selbst damals in dem schäbigen Schnellrestaurant hätte er doch die Möglichkeit von Wundern spüren müssen. Man musste nur wissen, wo man suchen sollte. Selbst ein schmutziges Fenster oder ein alter Apfelkuchen konnte ein Wunder sein".

(Bild- und Zitatrechte: Carlsen Verlag) 

Winston: Ein Kater in geheimer Mission von Frauke Scheunemann
Seite 22 // "Mann und Kater passen einfach besser zusammen als Mann und Frau".

Seite 78 // "Man muss versuchen, auch aus so einem verkorksten Tag noch etwas zu machen. Wenn dabei ein großer Hering für mich rausspringt - umso besser!"

(Bild- und Zitatrechte: Loewe Verlag)
Glasgow Rain von Martina Riemer
Pos. 192 // "Um von den trübseligen Gedanken loszukommen, stürzte ich mich in eine andere Welt, in ein fantastisches Reich voll Träume, Liebe und Hoffnung - in mein Lesezimmer".

Pos. 260 // "Wir waren wie zwei Planeten, die zwar in der gleichen Umlaufbahn schwebten, sich aber nie trafen".

Pos. 353 // "Ich vermisste meine Mutter manchmal noch immer so stark, dass es mir wie ein körperlicher Schmerz vorkam; ein Riss mitten durch meine Eingeweide, der mich immer wieder auseinanderzureißen drohte".

Pos. 361 // "Als sie gestorben war, hatte ich nicht nur meine Mutter verloren, sondern auch dieses Gefühl von Wärme und Sicherheit".

Pos. 484 // "Kerle waren manchmal so widersprüchlich in dem was sie mit Worten sagten, und dem was ihre Taten sprachen".

Pos. 1396 // "Jeder hatte sein Päckchen im Leben zu tragen, das einen prägte und veränderte, ob es die anderen nun sehen konnten oder nicht".

Pos. 2156 // "Geld macht Freundschaften und Beziehungen kaputt".

Pos. 2175 // "Ich musste lernen, wieder Vertrauen in das Leben zu fassen, ohne immer mit der Angst zu leben, diejenigen zu verlieren, denen ich mich öffnete".

Pos. 3915 // "Du weißt, dass ich dich auch liebe. Aber mein Herz brennt nicht, es glüht für dich." Diese Antwort machte mich neugierig, und ich löste mich aus der Umarmung. Dabei stützte ich mich auf die Ellbogen und sah zu ihm hinunter, sodass mir die Haare ins Gesicht fielen.
"Wie meinst du das?"
"Eine Flamme, die brennt, erzeugt für den Moment mehr Hitze."
Dabei lächelte er, streckte den Arm aus, um mir die Haare aus dem Gesicht zu schieben, und sprach sanft weiter: "Aber eine Glut brennt nur etwas schwächer, dafür aber dauerhafter, beständiger. Glühen hält länger. Viel, viel länger".

Fünf von Ursula Poznanski
Seite 132 // "Das alte Wenn-Spiel brachte sie nicht weiter, sondern nur um den Verstand. Die Zeit ließ sich nicht zurückdrehen. Die Vergangenheit nicht korrigieren".

Seite 312 // "Wenn es weh tut, bedeutet es dann, dass es stimmt?"

(Bild- und Zitatrechte: Wunderlich Verlag)

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