Sonntag, 23. Juli 2017

Buchzitate aus "The Sun is also a Star" von Nicola Yoon

Ein Buch, dass ich unter anderem im Juni '17 gelesen habe 
und ich euch diese wunderbar herausgeschriebenen Buchzitate nun nicht vorenthalten möchte:

The Sun is also a Star: Ein einziger Tag für die Liebe von Nicola Yoon
Seite 38 // "Ein Wort kann früher eine Sache bedeutet haben und heute eine ganz andere."

Seite 50 // "Tatsache ist: Man sollte nie auf eine aussichtslose Sache setzen. Besser, man wägt die jeweiligen Chancen genau ab und setzt dann auf das Wahrscheinliche. Aber wenn das Aussichtlose deine einzige Chance ist, dann musst du darauf setzen."

Seite 61 // "Menschen sind keine vernunftbegabten Wesen. Anstatt uns von der Logik leiten zu lassen, steuern uns Gefühle. Die Welt wäre ein glücklicherer Ort, wenn das Gegenteil der Fall wäre. Zum Beispiel habe ich wegen eines einzigen Telefonanrufs angefangen, auf ein Wunder zu hoffen. Dabei glaube ich nicht mal an Gott."

Seite 76 // "Und das ist das, was mich so misstrauisch macht: Wo sind all die Gefühle hin? Menschen suchen ihr Leben lang nach Liebe. Gedichte und Lieder und ganze Romane werden darüber geschrieben. Aber wie kann man einer Sache trauen, die genauso plötzlich enden kann, wie sie begonnen hat?"

Seite 218 // "Küssen ist einfach eine andere Form von Reden, nur ohne Worte."

Seite 236 // "Wir reden uns ein, dass die Dinge aus einem bestimmten Grund geschehen, aber wir erzählen uns selbst nur Märchen. Wir erfinden diese Geschichten. Sie bedeuten gar nichts." 

(Bild- und Zitatrechte: Dressler Verlag)

Ich gestehe: GROSSE innocent Liebe :)

Donnerstag, 20. Juli 2017

Rezension: Wie ein Fisch im Baum von Lynda Mullaly Hunt

© cbt Verlag
Lustig zu sein, ohne es zu wollen, ist schrecklich. Es ist demütigend, mit allen anderen über sich selbst lachen zu müssen. - Seite 37

Inhaltsangabe:
Ally, elf Jahre alt, ist klug - so klug, dass sie andere, ebenso schlaue Leute immer wieder hinters Licht führt. Bei jedem Schulwechsel verbirgt Ally erfolgreich, dass sie weder lesen noch schreiben kann, indem sie die Aufmüpfige spielt. Nach Hilfe zu fragen findet sie sinnlos, denn wer kann schon Beschränktheit heilen? Doch ihr neuer Lehrer Mr. Daniels schaut hinter die Fassade und merkt, was für ein aufgewecktes, kreatives Mädchen Ally eigentlich ist. Mit seiner Hilfe lernt sie, sich selbst nicht mehr unter Druck zu setzen und zu ihrer Schwäche zu stehen: Legasthenie.  Mit wachsendem Selbstvertrauen entdeckt Ally, dass es für sie eine Menge Möglichkeiten gibt und dass man niemanden vorschnell abstempeln darf.

Ich wünschte, sie würde meine Welt verstehen. Aber das wäre so, als versuchte man, einem Wal zu erklären, wie es ist, im Wald zu leben. - Seite 39

Meine persönliche Meinung:
Absolute Coverliebe. Ein Cover, dass mehr aussagt als man anfangs denkt. Hat man das Buch erst einmal gelesen, weiß man, warum Wie ein Fisch im Baum dieses Cover bekommen hat. Ich find es absolut passend zum Inhalt dieses Buches und möchte euch nun in einigen Worten erzählen, wie mir das Buch gefallen hat.

Du redest Blödsinn, wenn du sagst, dass ich nicht verstehe, wie es ist, anders zu sein. Aber die Sache ist die... ich bin nur für die Leute anders, die mich mit den falschen Augen sehen. Und es kümmert mich nicht, was solche Leute denken. - Seite 159

In diesem Buch lesen wir über ein doch ernstes Thema, dass unglaublich toll umgesetzt worden ist. Viele Menschen dort draußen können weder lesen noch schreiben und leiden unter Legasthenie, so auch Ally. Man schämt sich dafür und versucht es im Alltag mit viel Druck stets zu verheimlichen. Auch Ally möchte nicht, dass jemand in ihrer Klasse erfährt, dass sie weder lesen noch schreiben kann. Sie mogelt sich durch die ersten Wochen richtig gut durch, bis sie einen neuen Lehrer, Mr. Daniels, bekommt. Er gewinnt Allys Vertrauen ziemlich schnell und stellt fest dass sie hochintelligent ist. Mr. Daniels gibt Ally Nachhilfe und kommt auch so auf ihr kleines Geheimnis. Endlich ein Hoffnungsschimmer für Ally, dass sie nun eine Person hat, der sie sich anvertrauen kann und der ihr hilft, lesen und schreiben zu lernen. In ihrer neuen Klasse hat sie sich ebenfalls schon eingelebt und mit ihren Freunden Keisha und Albert setzt sie schließlich sogar die mobbende Klassenkönigin Shay schachmatt.

Sonntag, 16. Juli 2017

Rezension: Die Magie der kleinen Dinge von Jessie Burton

© Limes Verlag
Wenn man einen Menschen wirklich kennt, Nella, wenn man hinter den Liebreiz und das Lächeln blickt, wenn man den Zorn und die klägliche Angst sieht, die jeder von uns in sich verbirgt, dann hilft nur noch Vergebung. Das ist es, was wir alle verzweifelt brauchen. - Seite 104

Inhaltsangabe:
Die junge Nella wird mit dem Amsterdamer Handelsmann Johannes Brandt verheiratet. Als sie sein herrschaftliches Haus an der Herengracht zum ersten Mal betritt, schlägt ihr kalte Abneigung von Seiten ihrer neuen Familie entgegen. Nur das Hochzeitsgeschenk spendet ihr Trost: ein Puppenhaus, das eine exakte Nachbildung ihres neuen Zuhauses ist. Doch bald werden Nella mysteriöse kleine Nachbildungen ihrer neuen Familienmitglieder geschickt – und Hinweise auf das, was diese verbergen. Nella beginnt zu ahnen, dass sich hinter der perfekten Fassade der Brandts tiefe Abgründe verbergen – und Geheimnisse, die sie alle in ihren Sog ziehen werden.

Sie hat nicht nur einen Mann geheiratet, sondern eine ganze Welt. Silberschmiede, eine Schwägerin, merkwürdige Bekannte, ein Haus, in dem sie sich verloren fühlt, und die Miniaturausgabe davon, vor der sie sich fürchtet. - Seite 122

Meine persönliche Meinung:
Dies ist wieder einmal ein Buch mit einem Cover, dass sofort meine Aufmerksamkeit bekommen hat. Auch der Titel hat mich sofort angesprochen und als ich den Klappentext gelesen habe, wusste ich, dass es sich hier um eine besondere und spannende Geschichte handelt. Ob ich mich getäuscht habe, erfährt ihr nun.

Schon auf den ersten Seiten merkt man, dass dieser Geschichte eine wunderbare Atmosphäre geschenkt wurde. Ich empfand das Lesen fortan als richtig angenehm. Ein Schreibstil, der mich sofort gepackt und neugierig gemacht hat. Wir lernen Nella kennen, die mit einem Amsterdamer Handelsmann verheiratet werden soll. Als sie bei ihm einzieht, verändert sich ihr Leben schlagartig. Sie fühlt sich nicht wirklich wohl, bis sie ein ganz besonderes Geschenk erhält: ein Puppenhaus. Dieses spendet ihr Trost bis sie eines Tages, in regelmäßigen Abständen, mysteriöse Post bekommt. Kleine Nachbildungen ihrer neuen Familienmitglieder, die perfekt in das Puppenhaus passen. Diese kleinen Nachbildungen zeigen ihr Dinge, die auch tatsächlich so geschehen werden oder bereits geschehen sind. Wird Nella und ihre Familie beobachtet? Wer schickt ihr diese Nachbildungen und was hat das alles zu bedeuten?