Montag, 26. Juni 2017

Rezension: Elefant von Martin Suter

© Diogenes Verlag
Inhaltsangabe:
Er ist entzückend, ein Wunderwesen - und für den, der die genetische Zauberformel kennt, ein Vermögen wert: ein rosaroter Mini-Elefant, der in der Dunkelheit leuchtet.  Plötzlich steht er da, in der Höhle des Obdachlosen Schoch, der dort seinen Schlafplatz hat und nun seinen Augen nicht traut. Woher kommt dieses seltsame Geschöpf, und wie ist es entstanden? Das wissen nur wenige Personen, und sie verfolgen sehr unterschiedliche Interessen: Kaung, der burmesische Elefantenflüsterer, der die Geburt des Tiers begleitet hat, glaubt, es seit etwas Heiliges, das geschützt werden muss. Geschützt ja, aber als Patent, meint dagegen Genforscher Roux. Die Schauplätze dieser atemberaubenden Intrige wechseln in rascher Folge von einem gentechnologischen Labor über einen Zirkus im Zürcher Oberland zur städtischen Obdachlosenszene, von dort in den Schutz einer Villa am Zürichberg und schließlich in ein Land in Südostasien, wo man Elefanten auf besondere Weise huldigt.

Meine persönliche Meinung:
Ich mag die Bücher von Martin Suter sehr gerne. Als ich das erste mal den rosa Elefanten in der Hand hatte, wusste ich, dass dieser schon bald bei mir einziehen würde. Nun durfte er nicht nur bei mir einziehen, sondern mich auch in den Toskana Urlaub begleiten. Eine ganz besondere Geschichte, an die ich tagtäglich denke. Warum? Weil ich selber gern einen rosa Mini-Elefanten hätte!

Hier handelt es sich um eine erfundene Geschichte, die jedoch so unglaublich erzählt wird, dass ich nun der Meinung bin, dass es solche Wunder tatsächlich geben könnte. Was natürlich nur für den Autor spricht, denn ich als Leserin habe ihm tatsächlich jedes Wort um den rosa Elefanten, dass er niedergeschrieben hat, abgekauft. Eine so einzigartige Geschichte, die mich wirklich begeistert hat, wo ich anfangs ja noch, als ich zu lesen begonnen habe, doch noch so meine Zweifel hatte.

An den Schreibstil und die Art, wie die Geschichte erzählt wird, musste ich mich anfangs noch etwas gewöhnen. Der Elefant benötigt doch so seine Aufmerksamkeit und Konzentration beim lesen. Für mich war dies zumindest kein Buch für eine Autofahrt, wo noch sieben andere Menschen mit im Auto sitzen und nebenbei ein Gespräch führen. Elefant benötigte also meine volle Aufmerksamkeit, was mich wiederum aber nicht störte. In diesem Buch werden doch so einige Dinge wie Gentechnik sowie Genexperimente genauer erläutert und erklärt. Spannend, wenn man davor absolut keine Ahnung von so etwas hatte. Martin Suter hat einfach ein Gespür für Themen, die die Menschen bewegen und interessiert.

Mittwoch, 21. Juni 2017

Schöne Dinge aus dem moses-Verlag - nicht nur für Buchliebhaber!


https://www.moses-verlag.de/ 

Ich bin ja immer wieder auf der Suche nach wunderschönen Dingen, mit denen ich mir selbst hin und wieder eine Freude bereiten oder wunderbar an meine Liebsten verschenken kann.

Dieses mal durfte ich den moses-Verlag ein wenig unter die Lupe nehmen. Ich bin schon jahrelang ein kleiner moses Fan, da sie stets ganz wunderbare Geschenke und Kleinigkeiten wie Lesezeichen oder Notizbüchlein im Programm haben. 
Ich darf euch nun ein paar Dinge vorstellen, die sofort mein Herz erobert haben :)

Wer mich kennt weiß, dass ich ein unglaublicher Katzenfan bin. Ich selbst habe einen rabenschwarzen Kater zu Hause und genau deshalb liebe ich die Sachen von Ed, the Cat.

Sobald eine neue Tasse bei mir einzieht weiß ich sofort, dass mein Herzensmann was zu seufzen und zum Augenverdrehen hat ;) Ich habe einfach viel zu viele und kann aber auch NIE widerstehen. Natürlich musste ich auch von Ed eine Tasse besitzen. Tja, ihr versteht das, oder? Sie ist aber auch einfach nur grandios! Spülmaschinengeeignet für nur 8,95€.


Mittwoch, 14. Juni 2017

Rezension: Gustaf Alter Schwede von Claus Vaske

© Harper Collins Verlag
Inhaltsangabe:
Es sollte das Paradies auf Erden werden für Familie Baumann: ein Landhaus am Rhein. Gekauft für einen Appel und ein Ei. Mutter Saskia hofft endlich wieder auf Sex mit ihrem Mann, der einerseits auf einen Oldtimer spekuliert. Doch in der Garage will Pubertier Kim ja ihr Pferd abstellen. Das alles juckt den zehnjährigen Sohn Lukas gar nicht, der eine echte Entdeckung macht: Ein Hausgeist treibt in dem alten Gemäuer sein Unwesen. Und das bringt so einige Vorteile mit sich.
Nicht nur ordert der im Dreißigjährigen Krieg Gemeuchelte teure Fernseher auf Elternkosten und säuft Weinkeller leer. Er setzt sogar alles daran, sie in die glücklichste Familie aller Zeiten zu verwandeln - und das auf eine sehr eigenwillige Art...

Meine persönliche Meinung:
Dieses Buch bekam ich inklusive einem grandiosen schwedischen Paket vom Verlag zugeschickt. Eine so tolle Aufmachung und Werbung für das Buch, dass ich richtig neugierig wurde. Der Klappentext verrät uns sofort, dass es sich hier um eine etwas lustigere Geschichte handeln soll. Voller Vorfreude habe ich dieses Buch zu lesen begonnen und schon nach wenigen Seiten habe ich gemerkt, dass es eine doch etwas komischere Geschichte ist, zumindest anders als erwartet.