Donnerstag, 21. Juni 2018

Ein Mai voller Bücher!

Oh ja. Dieser Monat hat echt alles gesprengt. Ich muss aber gestehen, dass ich immer wieder sehr viele Bücher an den Lesetreff weitergebe. Gelesene Bücher und Bücher, die mich dann doch nicht so interessieren. Als Buchhändlerin und Bloggerin bekommt man doch sehr oft unangefragte Buchpost, aber ich hab ja viele liebe Freunde, die sich sehr über das ein oder andere Buch freuen :)
Ich zeig euch nun alle Bücher, die im Mai 2018 bei mir einziehen durften!


Vom Fliegen ausser Atem und Meer und Berge von Annette Lory wurde mir vom Kommode Verlage zugeschickt. Ich liebe es, wenn ich neue Verlage entdecke und freue mich nun riesig auf diese beiden Bücher. Beide hören sich wahnsinnig spannend an. Ich werde so bald wie möglich berichten.

Idaho von Emily Ruskovich. Oh, wie wunderschön sind bitte gerade all diese blumigen Cover? Ich bin ganz verliebt. Aber nicht nur außen sind sie ein Traum, auch der Inhalt dieses Buches ist grandios. Rezension folgt also schon bald!

Die Legenden der besonderen Kinder von Ransom Riggs musste natürlich bei mir einziehen. Die Insel der besonderen Kinder sowie den Folgeband fand ich großartig. Ich bin gespannt, was mich in diesem Büchlein erwarten wird.

Die Lichter unter uns von Verena Carl musste bei mir einziehen, da mir eine Kundin so von diesem Buch vorgeschwärmt hat. 

Ein kleines Wunder würde reichen von Penny Joelson. Auch zu diesem Buch bekommt ihr die Rezension schon bald, da ich es bereits gelesen habe. Ein wirklich tolles Jugendbuch.

Orchis von Verena Stauffer wurde mir im Lesetreff von der lieben Misty empfohlen. Wie wunderschön dieses Buch doch ist. Ich liebe die Bücher aus diesem Verlag und bin gespannt, ob mich auch dieses wieder begeistern kann.

Sonntag, 17. Juni 2018

Rezension: Ein kleines Wunder würde reichen von Penny Joelson

© Fischerverlage
Inhaltsangabe:
Jemma kann nicht sprechen, nicht selbstständig essen geschweige sich irgendwie selbstständig bewegen. Sie ist vollständig gelähmt, schon ihr ganzes Leben lang, und lebt bei einer Pflegefamilie. Tagtäglich hofft sie auf ein kleines Wunder, um sich eines Tages einfach ein wenig mit all den Menschen rund um sich verständigen zu können. Denn Jemma kennt ein schreckliches Geheimnis. In ihrer Nachbarschaft ist ein Mord passiert. Nur sie kennt den Mörder. Denn die Leute erzählen ihr Dinge, weil sie nichts weitersagen kann. Manche Leute reden über Jemma, als sei sie gar nicht da. Mit diesem Geheimnis, dass sie in sich trägt, ist sie völlig hilflos. Sie ist jedoch fest entschlossen, alles für ein kleines Wunder zu tun, um diesem Albtraum endlich ein Ende zu setzen. 

Meine persönliche Meinung:
Als ich das erste Mal den Klappentext zu diesem Buch zu lesen bekommen habe, wusste ich sofort, dass ich dieses Buch lesen muss. Ein Mädchen, dass vollständig gelähmt ist und weiß, wer der Mörder des Nachbarjungen ist. Wenn man das Buch zu lesen beginnt, ist man schon komplett in einem Sog gefangen. Ich konnte es nur mehr schwer zur Seite legen.

Beim einfachen Schreibstil merkt man natürlich sofort, dass es sich hier um ein Jugendbuch handelt. Kurze und knackige Kapitel, die jedes mal sehr spannend aufgehört und regelrecht zum weiter lesen gedrängt haben. Wir lernen Jemma und ihre Pflegefamilie kennen, bei der sie mit zwei anderen Kindern lebt. Finn und Olivia, die ebenfalls psychische Probleme haben und daher die Pflege rund um die Uhr benötigen. In dieser Familie lebt aber auch noch Sarah, die im Haushalt mit hilft und sich hauptsächlich um die Pflege von Jemma kümmert. Eine große und ganz tolle Unterstützung für die Familie. Ich fand es sehr schön zu lesen, wie alle zusammenhalten und diesen "Job" mit so viel Herz ausüben. Doch eines Tages verschwindet Sarah ganz plötzlich und auch da glaubt Jemma zu wissen, was mit ihr passiert ist. Wie ihr seht, wird es in dieser Familie definitiv nie langweilig und es ist stets ganz schön was los.

Mittwoch, 13. Juni 2018

Rezension: Das Mädchen, das in der Metro las von Christine Féret-Fleury

© Dumont Buchverlag
Ein Buch zwischen den Flügeln eines Metalltors eingeklemmt zu sehen, war fast noch schlimmer, als eine Spinne zu ertränken. - Seite 21

Inhaltsangabe:
Juliette fährt tagtäglich mit der Metro in die Arbeit. In dieser Zeit flüchtet sie sich in die Welten ihrer Romane oder beobachtet all die Menschen rund um sich, um zu schauen, welche Bücher während deren Fahrt so gelesen werden. Neben ihr, die Dame mit dem Kochbuch oder das Mädchen mit dem dicken Schmöker, aber auch einen Insekten-Experten erblickt sie neben sich. Eines Tages beschließt Juliette zwei Stationen früher auszusteigen. Dabei begegnet sie dem kauzigen Soliman, der glaubt, dass jedes Buch die Macht hat, ein Leben zu verändern.

Nichts ist im Leben ermutigend. Es ist an uns, dort Ermutigung zu finden, wohin unser Blick, unsere Begeisterung, unsere Leidenschaft, unser ... egal, was auch immer, uns lenkt. - Seite 101

Meine persönliche Meinung:
Wenn man als Buchliebhaber dieses Buch entdeckt, muss man es natürlich sofort haben. Ich freute mich riesig, als ich bereits im Januar ein vorab Exemplar bekommen habe. Cover buchig und toll, Titel buchig und toll, Klappentext buchig und noch toller. Ein absolutes Must-Have für mich. Trotz all der Vorfreude und Neugierde habe ich mir dieses Büchlein aufgehoben und jetzt erst, zum Erscheinungstag, gelesen. Was soll ich sagen? Wer die Literatur und das Lesen liebt, wird auch dieses Buch lieben. 

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