Donnerstag, 18. Juni 2020

Juni 2020 Neuerscheinungen

Bücher, die ich mir für den Juni notiert habe und die ich euch natürlich auch kurz zeigen möchte :)
"Dein Lächeln um halb acht", "Time to Love", "Das Seidenraupenzimmer", "Amadeus auf dem Fahrrad" und "Wuhan Diary" durften bereits bei mir einziehen.

Mit "Daisy Jones & The Six" liebäugle ich ganz stark. "Seawalkers" wird ins Kinderbuchregal bei meinem Sohn einziehen ;-) Ach, der vierte und letzte Band von "Die Spiegelreisende" muss natürlich auch noch bei mir einziehen!

https://www.coppenrath.de/kinder/buecher/jugendbuch/wozu-wir-faehig-sind/https://www.ullstein-buchverlage.de/nc/buch/details/daisy-jones-and-the-six-9783550200779.htmlhttps://www.piper.de/buecher/das-hollaenderhaus-isbn-978-3-8270-1417-7

https://www.droemer-knaur.de/buch/laura-jane-williams-dein-laecheln-um-halb-acht-9783426525432https://www.ullstein-buchverlage.de/nc/buch/details/die-liebe-faellt-nicht-weit-vom-strand-9783548062624.htmlhttps://www.piper.de/buecher/ein-wort-um-dich-zu-retten-isbn-978-3-86612-483-7

https://www.carlsen.de/hardcover/roadtrip-mit-lasergirl-und-beyonce/112978https://www.harpercollins.de/products/dark-call-du-wirst-mich-nicht-finden-9783959673785https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Ich-habe-mich-entschieden-und-sage-vielleicht/Carene-Ponte/Penguin/e548199.rhd

Mittwoch, 17. Juni 2020

Rezension: Hippocampus von Gertraud Klemm

© Kremayr Scheriau Verlag
Irgendwie hat das Unglück der Österreicher mit dem Sonntag zu tun. Mit diesem Nine-to-five, Montag bis Freitag und mit diesen gesetzlichen Feier- und Urlaubstagen. Von einem Feiertag wird zum nächsten gejammert, im Winter zum Frühling hingejammert, im Frühling wird der Sonnenschein herbeigesehnt, und wenn es mal im Mai heißt ist, jammern alle wegen des Klimawandels. Die Menschen vor den Fernsehern und Radios haben immer den Freitag im Blick, damit endlich Samstag und Sonntag folgen. So will er niemals werden. - Seite 8

Inhaltsangabe:
Helene Schulze ist tot. Eine vergessene Autorin der feministischen Avantagarde, die ausgerechnet jetzt als Kandidatin für den Deutschen Buchpreis gehandelt wird. Ihre Freundin Elvira Katzenschlager sortiert Helene's Nachlass und findet sich in einer Marketingmaschinerie voll Gier, Sensationsgeilheit und Neid wieder. Als sie sich mitten in einem Nachruf-Interview befindet, bricht sie dieses ab und begibt sich mit dem wesentlich jüngeren Kameramann Adrian auf einen Roadtrip durch Österreich, um die verzerrte Biografie ihrer Freundin richtigzustellen. Was als origineller Rachefeldzug beginnt, wird immer mehr zum Kreuzzug gegen Bigotterie und Sexismus. Sie verkleiden Heldenstatuen, demontieren Bildstöcke und stören Preisverleihungen. Immer atemloser, immer krimineller werden die Regelbrüche der beiden auf ihrem Weg nach Neapel, wo die letzte Aktion geplant ist.

Und obwohl er das alles weiß und jetzt schon seit zwei Jahren dabei ist, deprimiert ihn immer mehr, wie viel Illusion erzeugt werden muss, um die Zuschauer für eine Naturdokumentation bei Laune zu halten. Vogelkinder mussten ihre Mütter verlieren, Löwenmütter ihren Kindern beim Gefressenwerden zusehen, die Elemente mussten rebellieren und der Lebenskampf toben. Erst wenn Natur mit Storytelling und Mitleidhaschen gespickt wird, ist sie so richtig essfertig für den Durchschnittstrottel vor dem Bildschirm. - Seite 9-10

Sonntag, 29. März 2020

Bunte Buchzitate

Weiter geht es mit neuen Buchzitaten, die ich im Laufe der letzten Monate wieder gesammelt habe :)


Der Weihnachtosaurus von Tom Fletcher
Seite 75-76 // "Auf der Welt gibt es Millionen von Kindern, genau wie ihr, die alle die Geschichte von den fliegenden Rentieren des Weihnachtsmanns kennen. Sie vermuten nicht nur, dass die Rentiere vom Weihnachtsmann fliegen können. Diese Millionen Kinder glauben fest daran, dass die Rentiere fliegen können. Sie glauben ohne den geringsten Zweifel daran, und der Glaube ist der allergrößte Zauber, den es gibt. Der Glaube ist der einzige Zauber, der das vollkommen Unmögliche vollkommen möglich macht und das ohne Zweifel Unmachbare ohne Probleme machbar. Und von all den verschiedenen Arten, die es gibt, ist der Glaube eines Kindes der bei Weitem mächtigste."

Seite 116 // "An etwas zu glauben, das es nicht gibt, ist besser, als an gar nichts zu glauben. Der Glaube, William, macht das Unmögliche möglich. Das Unmachbare machbar. Und woran auch immer du glaubst, William, das wirst du ganz sicher auch finden! Ich habe an die Milch geglaubt und sie gefunden. Du hast an die Leere geglaubt und sie gefunden. Keiner von uns lag falsch, aber einer war glücklicher!"

(Bild- und Zitatrechte: cbt Verlag)


Alles okay von Nina LaCour
Seite 32 // "Ich glaube, wenn man das Leben in der Brandung verbringt - wohl wissend, dass der Ozean kein Herz hat und tausend Mal stärker ist als man selbst, und man sich dennoch auf das eigene Können, die eigene Kraft, das Glück verlässt -, dann steht man für immer bei denen in der Schuld, die es nicht geschafft haben. Denn irgendwer stirbt immer. Es ist nur die Frage, wer und wann. Deswegen hält man die Erinnerung an sie hoch, durch Lieder, kleine Schreine mit Muscheln, Blumen und Strandglas, indem man ihr Kind in den Arm nimmt und später sein eigenes Kind nach ihr benennt."

(Bild- und Zitatrechte: Hanser Literaturverlage)


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