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Sonntag, 8. März 2026

Neue gesammelte Buchzitate

Ein paar gesammelte Zitate aus folgenden Büchern, die ich zuletzt geselen habe :)

 

Das glückliche Leben von David Foenkinos
Seite 26 // "Bist du denn glücklich?" 
Eine sehr direkte Frage. Nichts ist so kompliziert wie eine Definition von Glück."

Bild- und Zitatrechte: Kiepenheuer & Witsch Verlag. Aus dem Französischen von Christian Kolb. 

 






Ein simpler Eingriff von Yaek Inokai 
Seite 20 // "Und der Koffer verrät mit einem lauten Knall, dass schwer gepackt wurde. Nie in der Annahme, man könnte lange bleiben. Ein schwerer Koffer will das Zuhause in einen fremden Raum bringen, mitsamt all seinem unnötigen Schnickschnack, damit es überhaupt möglich wird, sich darin aufzuhalten."

Bild- und Zitatrechte: Hanser Berlin Verlag 

 

 

 

 

The True Love Experiment von Christina Lauren
Seite 183 // "Im Grunde wird man nie einen Buchliebhaber treffen, der die Stille hasst."

Bild- und Zitatrechte: Everlove Verlag. Aus dem Amerikanischen von Heidi Lichtblau. 

 

 

 

 

 

 

Montag, 30. Dezember 2024

Zweite Zitate Sammlung für 2024

 Weitere gesammelte Buchzitate aus diesem Jahr :)


Die Zeit der Verluste von Daniel Schreiber
Seite 17 // "Gegen Trauer kann man nur wenig ausrichten. Man kann nicht vor ihr weglaufen. Auch wenn man es versucht, gelingt es nie, sie ausreichend mit Essen, Sport, Medikamenten oder anderen Substanzen zu betäuben. Sie lässt sich auch nie komplett verdrängen, selbst wenn man unter dem Aufgebot aller Kräfte daran arbeitet. Trauer ist erschöpfend, egal, ob man sich ihrem Schmerz stellt und versucht, ihn durchzuarbeiten, egal, ob man ihn eisern von sich weist - es kostet immer mehr Anstrengung, mehr Energie, sich auf offener See über Wasser zu halten, als man glaubt aufbringen zu können."

Seite 32 // "Egal, ob wir um jemanden trauern, den wir lieben, ob wir mit dem Verlust gesellschaftlicher Sicherheiten, Gewissheiten und Glaubenssätze kämpfen oder auch nur mit dem Verschwinden eines und wichtigen Lebensgefühls: Einem Teil von uns ist immer bewusst, was es bedeutet, wenn jemand oder etwas eine Lücke hinterlässt. Man weiß, dass man nie wieder erleben wird, was man mit diesem Menschen oder in jener Zeit erlebt hat. Dass dieser Mensch oder jene Zeit einzigartig waren, im eigentlichen Sinne des Wortes. Dass, auch wenn das Leben weitergeht, jene Dinge, die an die Stelle großer Verluste treten, das Verlorene nicht ersetzen werden. Trauer ist immer eine Erfahrung von Endgültigkeit. Vielleicht liegt darin neben dem Schmerz auch eine merkwürdige Form von Trost: Mit Tod und Vergänglichkeit lässt sich nicht verhandeln."

Seite 34 // "Niemand von uns kommt um den Schmerz der Trauer herum. Er gehört zu den Grundbedingungen unseres Menschseins, ist Teil unserer Ich-Werdung, unserer Menschlichkeit."

Seite 42 // "Ich kann nicht glauben, wie schön, wie unglaublich schön diese Welt, in der wir leben, sein kann, und wünsche mir, wenigstens die Fähigkeit, das zu sehen, nie zu verlieren."

Bild- und Zitatrechte: Hanser Berlin Verlag.

Montag, 3. Juni 2024

Buchzitate im neuen Jahr

 Meine ersten gesammelten Buchzitate in diesem Jahr :)
"Die Einsamkeit der Ersten ihrer Art" und "Kein guter Mann" kann ich euch sehr empfehlen!

 

Trotz von Ronja von Rönne
Seite 73 // "Liebe und Trotz sind ein seltsames Duo. Beide kommen und gehen, wie sie wollen, über beide scheint man selten Kontrolle zu haben."

Seite 79 // "Manche Beziehungen halten für immer, und selten sind es diejenigen, für die man sich im Nachhinein freiwillig entscheiden würde." 

Bild- und Zitatrechte: dtv Verlag.




 

Die Einsamkeit der Ersten ihrer Art von Matthias Gruber
Seite 10 // "Die Leute behaupteten, die Augen seien das Tor zur Seele, aber das stimmte nicht. Die Augen verrieten nichts. Ohne ihr Lächeln blieben die Frauen stumm. Stumm und ausdruckslos und ihrer selbst beraubt."
 
Bild- und Zitatrechte: Jung und Jung Verlag.

 

 
 
 
 
 
 
Wo ich wohne, ist der Mond ganz nah von Cho Nam-Joo
Seite 115 // "Worte sind mächtig, und wenn man sie ausspuckt, werden sie zur Wirklichkeit und nach und nach immer schlimmer."

Seite 277 // "Aus kleinen Handlungen entsteht das Leben, aus vielen Leben entsteht die Welt."

Bild- und Zitatrechte: Kiepenheuer & Witsch Verlag. Aus dem Koreanischen von Jan Henrik Dirks.




Montag, 25. Dezember 2023

Buchzitate im Dezember

 Buchzitate Zeit!

 

The Marmalade Diaries von Ben Aitken

Seite 34 // "Sie versucht, ein Foto von einer Gruppe großer, schlanker Bäume zu machen, ist mit dem Ergebnis aber nicht glücklich. "Wenn man so was einfangen will, stimmt das Licht nie, oder?" Es ist nie wie in natura. Was mich denken lässt, dass man besser dran ist, wenn man sich die Welt nur ansieht."

Seite 35 // "Sie hat ich immerzu gesorgt", sagt Winnie. "Sie hatte kaum Zeit für etwas anderes. Was nicht sehr überraschend ist, bedenkt man, dass sie früh schon einen Sohn verloren hat. Kinder sind so wertvoll. Sie sollten unsere Zukunft sein, nicht unsere Vergangenheit." 

Bild- und Zitatrechte: Dumont Buchverlag. Aus dem Englischen von Werner Löcher-Lawrence. 


Der erste letzte Tag von Sebastian Fitzek

Seite 44 // "Die schönste Freude, die wir Menschen kennen, ist die Vorfreude. Als Kinder warten wir auf den Weihnachtsmann, als Jugendliche auf den ersten Sex, als Erwachsene träumen wir von einem guten Job, fernen Reisen, der großen Liebe."

Bild- und Zitatrechte: Droemer Knaur Verlag.






Der späte Ruhm der Mrs. Quinn von Olivia Ford

Seite 90 // "Dabei war ihr klar, dass der Wunsch nach einer Sache einen Menschen verletzlich machte, weil er auch immer die Gefahr mit sich brachte, das Gewünschte wieder zu verlieren."

Seite 241 // "Es war seltsam, dass man oft, bevor man eine schlechte Nachricht erhielt, in einer Art Blaste existiere, in der die Zeit nur geliehen schien, und man unwissend den unwichtigsten Dingen eine Bedeutung beimaß, bis eine Nadel kam, die Blase zerstach und alles wieder in die richtige Perspektive rückte. 

Bild- und Zitatrechte: dtv Verlag. Aus dem Englischen von Sonja Rebernik-Heidegger.

Samstag, 30. September 2023

Buchzitate im September

 Gesammelte Buchzitate, die mir sehr gut gefallen haben, aus gelesenen Büchern :)

 

Hundert Himmel von Astrid Ruppert

Seite 71 // "Wie schade, denkt er, dass Regeln für uns alle so viel wichtiger sind als das Gefühl, das unsere Vogelherzen schlagen lässt. Dabei ist es doch genau das Herzensgefühl im Inneren, das wir immer mit uns herumtragen." 

Bild- und Zitatrechte: Diederichs Verlag.






Die Bücherjägerin von Elisbaeth Beer

Seite 16 // "Der Tod ist nur das Ende für die Person, die sich davongemacht hat. Für alle anderen folgt danach eine endlose Verwicklung in schmerzhafte und unangenehme Prozesse, die mit dem Loch zu tun haben, das ein Mensch durch seinen Tod hinterlassen kann."

Seite 24 // "Änderungen mochte ich nur bedingt, im Rahmen meiner gewohnten Bahnen, denn Routine konnte einen nicht überraschen, und wenn einen etwas nicht überraschte, konnte es einem auch nichts anhaben."

Bild- und Zitatrechte: Dumont Buchverlag

 

 

Donnerstag, 31. August 2023

Buchzitate im August

 Ein kleiner feiner Zitatenschatz :)

 

Mika im echten Leben von Emiko Jean

Seite 425 // "Töchter waren immer enttäuscht von ihren Müttern. Keine Frau konnte das richtig hinbekommen. Dazu waren die Erwartungen viel zu hoch." 

Bild- und Zitatrechte: dtv Verlag. Deutsch von Charlotte Lungstrass-Kapfer. 



 

 

 

 

 

Becoming: Meine Geschichte von Michelle Obama

Seite 9 // "Inzwischen glaube ich, dass Erwachsene einem Kind kaum eine sinnlosere Frage stellen können als: Was willst du mal werden, wenn du groß bist? Als ob das Werden ein Ende hätte. Als ob man irgendwann etwas geworden ist, und damit hat es sich dann."

Seite 22 // "Unsere Eltern erklärten uns, dass jeder Mensch auf der Welt seine unsichtbare Geschichte mit sich herumträgt und allein deshalb etwas an Toleranz verdient."

Seite 193 // "Wenn ein geliebter MEnsch stirbt, tut das Weiterleben weh. Das ist einfach so. Dann kann es sogar wehtun, über den Flur zu gehen oder den Kühlschrank zu öffnen. Es tut weh, sich Socken anzuziehen oder die Zähne zu putzen. Das Essen schmeckt fad. Die Farben verlieren ihre Stahlkraft. Musik tut weh, genau wie Erinnerungen. Was mein einst als schön empfand - den lilafarbenen Himmel vor dem Sonnenuntergang, einen Spielplatz voller Kinder-, macht den Verlust nun umso schwerer. Trauer ist einsam."

Bild- und Zitatrechte: Goldmann Verlag. Aus dem Amerikanischen von Harriet Fricke, Tanja Handels, Elke Link, Andrea O'Brien, Jan Schönherr, Henriette Zeltner-Shane.

Montag, 31. Juli 2023

Buchzitate im Juli

Wieder ein paar gesammelte Buchzitate aus meinen zuletzt gelesenen Büchern :)

 

Triskele von Miku Sophie Kühmel

Seite 43-44 // "Aber manchmal brauchst du, um dich selbst entfalten zu können, genau so eine Freundin, der es ganz egal ist, wie sie aussieht, wenn sie Spaß hat, damit du selbst die Scham verlieren kannst."

Seite 150 // "Manchmal kommt mir abhanden, dass ich nur einen Gastauftritt habe in den Leben anderer Leute."

(Bild- und Zitatrechte: S.Fischer Verlag.)



 

 

Wolfskinder von Vera Buck

Seite 95 // "Es ist immer etwas anderes, ob man etwas geschenkt bekommt oder es sich nehmen muss. Wenn man sich etwas nehmen muss, dann kitzelt es einen im Bauch. Aber wenn man etwas geschenkt bekommt, dann kitzelt es einen am Herzen." 

(Bild- und Zitatrechte: Rowohlt Polaris Verlag)

 

 

 

 

 

Dienstag, 28. Februar 2023

Februar Buchzitate

 Ich hab mir wieder ganz tolle Buchzitate aus gelesenen Büchern herausgeschrieben :)

Viel Spaß beim Lesen!


Die Wut, die bleibt von Mareike Fallwickl
Seite 43-44 // "Unauffällig streicht sie über ihre Brüste, die beim Sprinten trotz Sport-BH jedes Mal heftig hüpfen. Das ist ein Schmerz, den ein Mann sich nicht vorstellen kann. Einer der vielen Schmerzen, die Männer nicht spüren, von denen Männer nicht wissen, dass sie existieren, und wie gut wäre es, ihnen einen Frauenkörper geben zu können, für Stunden nur. Damit sie die Last der Erwartungen tragen müssten, den Kummer in jeder Zelle, diese tiefgehende, von außen hineingepresste Enttäuschung, nicht zu entsprechen, nicht zu genügen, ein jeden Bereich des Frauenlebens betreffender Vorwurf, vor dem man nie davonlaufen kann, dem man überall begegnet, egal, wie schnell man rennt."

Seite 65 // "Sie schaut ihr Handy nicht mehr an, ignoriert es so absichtlich wie nur möglich. Denn das Problem, wenn man jemanden liebt, der einen nicht zurückliebt, ist, dass man sich nie sicher sein kann. Dass man ständig fragen muss, ob man womöglich bloß zu negativ denkt, ob die Liebesbeweise des anderen eventuell nur nicht aussehen wie erwartet, dass man permanent auf der Lauer liegt, Sätze durchleuchtet, jene, die ausgesprochen werden, und jene, die ungesagt bleiben."

Seite 101-102 // "Keiner von uns ist es angeboren, es gibt kein geheimes Wissen, das uns zu Müttern macht, keinen Genvorteil. Aber jeder erwartet von uns, dass wir ab der Sekunde der Geburt nie einen Fehler im Umgang mit einem Kind machen, weil wir angeblich einen Instinkt haben."

Seite 104 // "Kinder hüten, das kann jeder. Und wollen muss es auch jeder, der diese Kinder bekommen hat. Oder nein, jede. Die Kümmerpflicht gilt für die Mütter. Johannes hat diese Kinder auch bekommen, aber er muss irgendwie gar nichts. Über die Leere solcher Tage, die sich lähmend über das Gehirn legt, weil man sich mit nichts anderem beschäftigt als mit physicher Versorgung, Brei kochen, Brei in den Kindermund stecken, Kacke vom Kinderhintern abwischen, den Kinderkörper tragen, den Kinderkörper beschützen vor Stürzen, Schnitten, Verbrennungen, den Schlag herbeisingen, spricht niemand. Es gibt keinen Raum für solche Gespräche, keine Schutzzone. Eine Mutter ist eine Mutter ist eine Mutter."

Seite 109 // "Wie kann eine selbstbewusst sein und immun gegen das Bewertetwerden von außen, wenn sie sich innen anfühlt wie ein hohles, in einer Sturmnacht angespültes Schneckenhaus?"

Seite 118 // "Wie sollte sie zugeben, dass sie es sich anders vorgestellt hat, einfacher? Wie konnte sie sagen, dass Kinderhüten einsam ist, obwohl man nicht allein ist dabei, und überhaupt, ihr Status als Frau verbietet ihr, sich negativ zu äußern über alles, was mit Mutterschaft und Familie zu tun hat. Denn das ist ihr Daseinszweck, ihre Existenzberechtigung, das Gebären, das Stillen, das Kosen und Trösten und Sorgen."

Seite 170 // "Ihr Kinderlosen glaubt uns einfach nicht, sagt Helene, wir erzählen euch, wie es ist, und ihr hört nicht zu. Ihr denkt: Wird schon nicht so schlimm werden. Ihr denkt: Liegt sicher am Kind, meins wird anders."

Montag, 30. Januar 2023

Januar Buchzitate

 Ich liebe es Buchzitate zu sammeln. Wusstet ihr noch nicht? ;-)

 

Das schönste Geschenk von Charlie Jonas
Seite 17 // "Man kann eben nicht immer gewinnen. Und es passiert auch nicht immer ein Wunder. Manchmal gehen Dinge einfach zu Ende. Menschen sterben. Sie sind zerbrechlich. Wir alle gehen auf dünnem Eis. Nur das Leben geht immer weiter."

Seite 20 // "Was machte man mit all den Erinnerungen, wenn diejenigen, mit denen man sie teilen konnte, nicht mehr da waren?"

Seite 20-21 // "Bücher mit Happy End vergisst man rasch", hatte Mum mir einmal erklärt. "Aber an die Romane mit einem unglücklichen oder offenen Ausgang erinnert man sich sein Leben lang. Keine Ahnung warum das so ist. Vielleicht weil wir Menschen ein schlechtes Ende nicht akzeptieren können und immer weiter auf ein gutes hoffen." 

Seite 41 // "Schon seltsam, dass Menschen, die einem einmal so wichtig waren, später gar keine Bedeutung mehr haben."

Seite 57 // "Dass Menschen aus Fleisch und Blut einfach so verschwinden konnten, war immer noch der größte Trick des Universums. Ob irgendwas von den ganzen Gedanken und Gefühlen eines menschlichen Wesens übrigblieb?"

Seite 73 // "Wenn man klein war, waren Kuscheltiere so wichtig. Sie waren lebendige Wesen, auch wenn sie stumm blieben. Sie hatten eine Seele, und wer konnte schon wissen, ob sie nicht doch redeten und heimlich durch das Zimmer tollten, wenn man nachts schlief? Man liebte sie heiß und innig, man vertraute ihnen alle Geheimnisse und Kümmernisse an, und sie gaben einem das Gefühl von Geborgenheit, wenn man abends allein in seinem Bett lag."

Seite 144 // "Wenn man in einer schlimmen Situation ist, kann man sich einfach nicht vorstellen, dass es jemals besser wird, und dadurch wird alles noch schlimmer."

(Bild- und Zitatrechte: Thiele Verlag.)

Donnerstag, 12. Januar 2023

Wunderbare Buchzitate - wunderbare Bücher!

 Gesammelte Buchzitate aus meinen zuletzt gelesenen Büchern :)

 

Die Mitternachtsbibliothek von Matt Haig 
Seite 23 // "Das Universum tendiert zu Chaos und Entropie. Das sind die Grundlagen der Thermodynamik. Vielleicht sind es auch die Grundlagenn des Daseins. Man verliert den Job, und dann passiert noch mehr Scheiße. Der Wind säuselte im Laub der Bäume. Es begann zu regnen."

Seite 240-241 // "Sie erkannte, dass sie den Suizidversuch nicht unternommen hatte, weil sie unglücklich war, sondern weil sie sich selbst eingeredet hatte, es gebe keinen Ausweg aus ihrem Unglück. Genau das, dachte sie, war wohl der Nährboden für Depressionen. Es ging um den Unterschied zwischen Furcht und Verzweiflung. Furcht empfand man, wenn man in einen Keller hinabstieg und Angst hatte, dass die Tür hiner einem zufallen könnte. Verzweiflung empfand man, wenn die Tür zufiel und sich verschloss."

Seite 269 // "Nora erkannte, dass die anderen Menschen, egal wie ehrlich man zu ihnen ist, die Wahrheit nur dann sehen, wenn sie nah genug an ihrer eigenen Realität liegt. Wie Thoreau schrieb: Nicht was man betrachtet ist wichtig, sondern was man sieht. Und Ash sah die Frau, in die er sich verliebt und die er geheiratet hatte, und deshalb war es letztlich diese Nora, zu der sie wurde.

(Bild- und Zitatrechte: Droemer Knaur Verlag. Übersetzt von Sabine Hübner)

 

Der Fluss ist eine Wunde voller Fische von Lorena Salazar
Seite 21 // "Für einen Jungen ist eine Mama diejenige, die fragt, ob er Milch oder Kakao möchte, die ihn ausschimpft, wenn er barfuß durch das Haus läuft, die die Suppe zuerst probiert, sich die Zunge verbrennt und wartet, bis sie ein bisschen abkühlt. Eine Mama ist die, die da ist." 
 
(Bild- und Zitatrechte: Blumenbar Verlag. Übersetzt von Grit Weirauch.) 
 

 
 
 
 
 
 
 

Montag, 15. August 2022

August Buchzitate!

Meine Buchzitate Sammlung wächst und wächst :)
Hier wieder ein paar gesammelte Zitate aus gelesenen Büchern!


Der Duft der Blumen bei Nacht von Leïla Slimani
Seite 14 // "Schreiben heißt, sich Fesseln anlegen, doch aus diesen Fesseln selbst erwächst die Möglichkeit einer ungeheuren, schwindelerregenden Freiheit." 

(Bild- und Zitatrechte: Luchterhand Verlag. Aus der Französischen von Amelie Thoma.) 



 

 

 

 
 
I get a bird von Anna von Canal und Heikko Deutschmann
Seite 70 // "Kennen Sie das, wenn Kinder immer wieder die Geschichte ihrer Geburt erzählt bekommen wollen - es ist ein Ereignis vor ihrer bewussten Erfahrung, vor ihrer Erinnerung, und sie fühlen sich nicht vollständig, nicht "echt" ohne diese Geschichte. Oder wenn Paare sich immer wieder ihr Kennenlernen erzählen?  Es ist für sie die Erzählung irgendwann verbindender als die Erinnerung."

Seite 73 // "In Ihrem ersten Brief, im ersten Satz schrieben sie damals, das Leben eines Busfahrers ist wie Ebbe und Flut. Daran muss ich oft denken. Für mein Leben trifft das auch zu. Mal fühle ich mich wie ein Fisch auf dem Trockenen, mal hab ich das Gefühl, zu ertrinken."

Seite 180 // "Denn die Angst hat kein Gesicht, oder besser gesagt, sie hat viele. Die Angst hat immer das Gesicht, das ihr nützt. Angst ist die kleine Schwester des Zufalls und der seinerseits die rechte Hand des Chaos."

(Bild- und Zitatrechte: Mare Verlag)

Sonntag, 12. Juni 2022

Buchzitate im Juni

Neuer Monat - neue Buchzitate :)
Von den drei Büchern hat mir am wenigsten "Singe ich, tanzen die Berge" gefallen.
Die anderen beiden Romane waren wirklich gut. 
Zu allen drei Büchern findet ihr bereits die Rezension auf dem Blog! 
 

Tagebuch einer furchtbar langweiligen Ehefrau von Marie-Renée Lavoie

Seite 8 // "Eigentlich gibt es nur ein echtes Problem bei einer Hochzeit: das gegenseitige Treuegelöbnis. Es ist einfach unseriös, sich Liebe für ein ganzes Leben zu versprechen, in guten wie in schlechten Zeiten."

Seite 9 // "Ich habe geheiratet, weil die Familie meines Mannes Liebe allein zu simpel fand. Ich hatte bis dahin noch nie gehört, dass Einfachheit etwas Schlechtes sein könnte. Aber sie wollten es gern schwierig - bitte schön, jetzt konnten sie es erleben: Scheidungen sind schließlich alles andere als simpel."

Seite 28 // "Wenn man sich seinen Ehemann zu sorgfältig aussucht, fällt es einem später schwer, ihn zu teilen."

Seite 29 // "Alle Fehler, die er nicht hatte, erinnerten mich an meine eigenen, und so hatte ich den Eindruck, in all den Jahren dem Mann, der mich vielleicht eher aus Mitleid denn aus Liebe geheiratet hatte, nie gerecht geworden zu sein."

Seite 31 // "Aber verheiratet zu sein, bedeutet doch schließlich etwas."
"Nein, Diane, es bedeutet nichts. Wenn einer den anderen nicht mehr liebt, ist die Liebe weg, ob man nun verheiratet ist oder nicht. Die Ehe hat keine Zauberkraft, sie schützt vor gar nichts."
"Aber verheiratete Paare sind stärker, sie halten länger zusammen, das sagt auch die Statistik.""Aber von Liebe redet die Statistik nie."

Seite 74-75 // "Ich bin sicher, es ist weniger schlimm, wenn man alles weiß, sonst verbringt man seine ganze Zeit damit, sich vorzustellen, wie es passiert ist."

Dienstag, 26. April 2022

Buchzitate im April - Teil 2

Drei ganz tolle Bücher, die ich sehr gerne gelesen habe :)

 
Zum Paradies von Hanya Yanagihara
Seite 18 // "Manchmal kam es ihm vor, als wäre sein Leben etwas, was er nur endlich aufbrauchen wollte, um sich am Ende eines jeden Tages mit einem Seufzen in sein Bett zu legen, im Wissen, dass er sich wieder durch einen kleinen Teil seiner Existenz hindurchgearbeitet und einen weiteren Zentimeter auf ihr natürliches Ende zubewegt hatte."

Seite 288 // "Ein Mensch war das schlimmste Vermächtnis, denn ein Mensch war von Natur aus unberechenbar."

Seite 292 // "Erst als er viel älter war, würde er wissen, dass niemand je frei war, dass jemanden zu kennen und zu lieben bedeutete, sich seiner zu erinnern, selbst wenn derjenige noch am Leben war. Niemand konnte dieser Pflicht entgehen, und mit zunehmendem Alter sehnte man sich nach dieser Verantwortung, selbst wenn man sie manchmal hasste, dieses Wissen, dass das eigene Leben untrennbar mit dem eines anderen verbunden war, dass jemand seine Existenz unter anderem durch seine Verbindung zu einem selbst kenntlich machte."

Seite 296-297 // "Ihm war klar geworden, dass die Menschen am meisten von einem wollten, wenn man starb - sie wollten, dass man sich erinnerte, sie wollten Bestätigung, sie wollten Vergebung. Sie wollten Anerkennung und Erlösung; sie wollten, dass man sie von dem schlechten Gewissen befreite, das sie hatten, weil man ging, während sie blieben; weil sie einen dafür hassten, dass man sie verließ, und es ihnen auch davor graute; weil sie die Tatsache, dass man starb, an ihren eigenen unausweichlichen Tod erinnerte; weil sie sich so unwohl fühlten, dass sie nicht wussten, was sie sagen sollten."

Freitag, 1. April 2022

Buchzitate im April - Teil 1

 Die beiden Bücher habe ich letztes Jahr schon gelesen. Beide mochte ich wirklich gerne und ich konnte mir natürlich wieder das ein oder andere Zitat markieren. Aber seht selbst:


Das Leben ist ein vorübergehender Zustand von Gabriele von Arnim 
Seite 24 // "Und ich blieb zerfleddert zurück. Zurück sagt man, als habe man die Abfahrt verpasst. Als sei der Tod das Ziel und das Leben die Wartehalle. Was ja letztlich auch so ist."

Seite 27 // "Ich habe Zeit. Und habe vergessen, was das ist: Zeit haben. Was für ein irrtümlicher Ausdruck. Als könne man Zeit haben, besitzen."

Seite 31 // "Wie liebt und hütet man einen Mann, der an dem Tag zusammenbricht, an dem man ihm gesagt hat, man könne nicht mehr leben mit ihm. Was tun, wenn das blöde Schicksal sich zweimal auf dieselben stürzt. Wenn auch sie krank wird, und es immer schwieriger wird, nicht zu hadern. Wie verändert sich das Verhältnis zu anderen Menschen, wie lernt man, sich nicht kränken zu lassen, wenn einige, die sich einst Freunde nannten, aus Angst vor Krankheit und Schwäche wegbleiben. Wie klaffen Wirklichkeit und Wahrnehmung in einem solchen Leben auseinander."

Seite 35 // "Zehn Jahre lang sitzt die Angst mit am Tisch - oder ihre kleinen Cousinen Unruhe, Sorge, Bangigkeit sitzen neben mir auf dem Sofa, am Schreibtisch, stehen mit mir am Herd, liegen mit mir im Bett. Es ist gut, es ist vernünftig, Angst zu haben, aber wenn die Angst uns hat, dann sind wir verloren."

Seite 37-38 // "Sie sehen völlig nixig aus, hat mir einmal eine imposante Frau ins Gesicht geschmettert, als ich schüchtern und unsicher auf einer ihrer berühmten Partys in New York herumstand - nicht eingeladen, sondern mitgebracht. Der Satz hat mich verfolgt. Und erst später, als ich selbst alt wurde, habe ich mich damit getröstet, dass sie zwar recht hatte, als sie nichts fand in mir, aber dass sie auch böse war, böse auf ihre alternde Schönheit und mich, die ich vor ihr stand, jung und mit leerem Gesicht, in dem aber noch viel Platz war für neue Lebendigkeit."

Seite 44 // "Sein Zustand hat mir so weh getan, dass ich manchmal wütend wurde mit ihm, um den Schmerz wegzuschimpfen."

Seite 45 // "Menschen, die ihre eigenen Gefühle nicht kennen und auch nicht die der anderen, sind nicht nur unglücklich, sie können gefährlich werden. Weil sie Härte mit Stärke verwechseln und Mitgefühl mit Schwäche. Weil sie denken, es sei besser zu nehmen als zu geben. Und Freundlichkeit sei nur was für Weicheier. Die ihren Schmerz in Verliese einmauern und riesige Felsblocken aus Arroganz, Abwehr, Urteil und Zorn vor die Tür rollen, damit er unerreichbar bleibt."

Dienstag, 22. März 2022

Buchzitate im März - Teil 2

Ich hoffe, ich kann euch mit diesem tollen Mix an Buchzitaten, einen kleinen Einblick 
in die jeweiligen Bücher geben :) Alle 3 Bücher habe ich wahnsinnig gerne gelesen!

 

Soul Food von Elizabeth Acevedo
Seite 34 // "Manchmal hilft es gegen den Stich in der Brust, sich an den Dingen festzuhalten, die man in der Hand hat, statt sich mit denen zu beschäftigen, die man nicht kontrollieren kann."

Seite 47 // "Unsere Lebensgeschichte wird erst dadurch fesselnd, wenn man Risiken eingeht und Entscheidungen trifft, obwohl man Angst hat."

Seite 51 // "Seit der Sache mit Tyrone rede ich kaum noch mit solchen Typen. In diesem Alter sagen sie, was immer nötig ist, um zu bekommen, was sie wollen, und ich habe gelernt, schönem Gerede noch weniger zu trauen als einem schönen Gesicht."

Seite 57 // "Das Beste, was ein Vater für sein Kind tun kann, ist, eine Mutter zu lieben", habe ich mal irgendwo gelesen. Aber ich denke manchmal, das Beste, was Tyrone für Babygirl tun kann, ist, ihre Mutter in Ruhe zu lassen."

Seite 60 // "Es ist seltsam, Mutter zu werden, wenn das einzige Vorbild, das man je hatte, nicht die eigene Mutter ist."

Seite 61 // "Kann man jemanden vermissen, den man nie gesehen hat? Selbstverständlich. Ich habe mir eine Geschichte über meiner Mutter zurechtgelegt, und ich vermisse diese Person ganz unabhängig davon, ob meine wahre Mutter so gewesen ist oder nicht."

Seite 63 // "Es ist hart, wenn man eine Person so vermisst und doch andauernd weggehen muss, um für sie zu sorgen."

Seite 66 // "Die Welt ist ein Plattenspieler, der nie stillsteht, und wir Menschen wählen die Songs aus, die wir nur aussitzen, und jene, die uns zum Tanzen inspirieren."

Seite 87 // "Einem Vater wie meinem darf man nicht zu viel Platz einräumen. Denn er drängt sich rein und dehnt die Ecken aus, und wenn er wieder geht, bleibt nur eine übergroße Leere an der Stelle im Herzen, die Eltern einnehmen sollten."

Seite 158 // "Bedeutet es nicht genau das, Schwester zu sein? Alles zusammenzuhalten, wenn die andere auseinanderbricht?"

(Bild- und Zitatrechte: Rowohlt Verlag. Aus dem Englischen von Anne Brauner.)

Montag, 14. März 2022

Buchzitate im März

 Alle 3 Bücher habe ich sehr gerne gelesen. Grandiose Geschichten, mit ganz tollen Zitaten!

 

Von hier bis zum Anfang von Chris Whitaker 
Seite 70 // "Freiheit", sagte sie. "Ist Freiheit das, was am schwersten auszuhalten ist? Schlimmer als alles andere. Vielleicht ist das so."

Seite 144 // "Über Schuld oder Unschuld wird lange vor einer Tat entschieden. Das begreifen die Menschen bloß nicht. Sie denken, sie haben eine Wahl. Sie blicken zurück, spielen alles noch mal durch, verstellen die Weichen, aber das funktioniert so nicht."

Seite 173 // "Hoffnung ist weltlich. Und das Leben zerbrechlich. Und manchmal halten wir zu sehr daran fest, obwohl wir wissen, dass es in die Brüche gehen wird."

Seite 388 // "Manchmal wunderte er sich darüber, was Menschen auf sich nahmen, um diejenigen zu beschützen, die sie liebten."

Seite 393 // "Als Duchess wieder ging, war sie gebrochen. Aber es war ihre Aufgabe, sie zu ermahnen, ihnen zu zeigen, dass die Welt keine gute war."

(Bild- und Zitatrechte: Piper Verlag. Aus dem Englischen von Conny Lösch.)

Dienstag, 1. März 2022

Buchzitate im Februar!

 Eine kleine Sammlung toller Buchzitate :)

 

Reality Show von Anne Freytag 
Seite 45 // "Es ist nie schön, wenn Familien auseinanderbrechen. Aber genauso wenig schön ist es, wenn Familien aus den falschen Gründen zusammenbleiben. Pflichtbewusstsein, Vernunft, die Kinder, kein Ehevertrag, die gute alte Zeit, Erinnerungen an ein Damals, das es schon lange nicht mehr gibt."

Seite 202 // "Zorn ist kein guter Ratgeber, ganz im Gegenteil, er ist Öl im Feuer. Augen für Augen und Zähne für Zähne haben noch nie viel gebracht. Auch wenn Opa Fritz den Wunsch nach Gerechtigkeit - ja sogar nach Rache - durchaus verstehen kann. Selbstverständlich kann er das. Auch er ist es leid, übergangen zu werden. Übergangen und ignoriert. Doch Rachegelüste sind nicht die Lösung, sie vernebeln die Vernunft. Und ohne Vernunft ist der Mensch dem Menschen ein Wolf." 

(Bild- und Zitatrechte: dtv Verlag)

 

Tagebuch einer überaus glücklichen Geschiedenen von Marie-Renée Lavoie 
Seite 54 // "Kinder zu erziehen ist ungefähr so anstrengend, wie Fisch frisch zu halten." 

(Bild- und Zitatrechte: Eichborn Verlag. Aus dem kanadischen Französisch von Anja Mehrmann.)

Donnerstag, 27. Januar 2022

Gelesene Bücher, gesammelte Buchzitate!

Neue Buchzitate im neuen Jahr 2022 :)

 

Der perfekte Kreis von Benjamin Myers
 
Seite 51 // "Eine Welt ohne Vögel und Vogelgesang wird ein trauriger, einsamer Ort sein."
 
Seite 67 // "Aber was heißt das? Wie definierst du eine Inselmentalität?"
"Das heißt, dass wir früher einmal zum Horizont geblickt uns uns gefragt haben, was dahinter liegt, und dann haben wir uns auf den Weg dorthin gemacht. Wir haben kolonisiert und geplündert, und dann, wenn wir unschuldige Menschen abgeschlachtet und ihrer Schätze beraubt hatten, sind wir mit Reichtümern heimgekehrt. Dann gingen wir in uns und brüteten und schmorten ein oder zwei Jahrhunderte in unserer eigenen Verbitterung, hatten Angst, dass jemand eines Tages dasselbe mit und machen würde. Glaub mir, ich weiß das, weil ich dabei war, aber nie wieder. Nie wieder. Das Meer ist eine Grenze, eine Begrenzung, und da wir auf einer Insel leben, bilden wir uns ein, wir wären etwas Besonderes. Aber das sind wir nicht. Wir haben bloß Angst, mehr nicht. Wir haben Angst vor der Welt. Und das erzeugt Arroganz und Ignoranz, und Ignoranz ist der Tod des Anstands."
 
Seite 110 // "Krieg ist organisiertes Chaos", sagt Calvert schließlich.
"Bestenfalls ist er das. Und schlimmstenfalls verängstigte Jungen auf einem Felsen in einem tückischen Ozean, die nichts als Zigaretten und veraltete Waffen haben, um gegen elitäre, verwöhnte, ausgebildete Killer zu kämpfen, und das alles bloß wegen des Wahnwitzes anderer, die schön weit weg sind. Krieg ist eine Schande, und alle militärischen Organisationen sollten morgen aufgelöst werden."
 
(Bild- und Zitatrechte: Dumont Buchverlag. Aus dem Englischen von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann.) 

Freitag, 5. November 2021

Buchzitate, bunt gemischt!

 ... die ich mir wieder aus gelesenen Büchern herausgeschrieben habe :)

 

Brüder von Jackie Thomae
Seite 30 // "Er hatte einige Trennungen seiner Mutter erlebt und sie akzeptiert, weil Kinder die Welt akzeptieren, die ihre Eltern ihnen vorsetzen."

Seite 47 // "Wir werfen uns gegenseitig vor, dass wir es uns schwerer machen als nötig. Warum? Weil wir Angst haben, dass wir untergehen. Weil wir schon immer wussten, dass wir uns auf verdammt dünnem Eis bewegen. Weil wir uns lieben."

Seite 48 // "Verschweigen fiel nicht unter Lügen. Verschweigen war schlicht und einfach Verschweigen. Andernfalls hätte ja jeder, der eine dumme Frage stellt, das Recht, die Wahrheit zu erfahren. Bist du Alkoholiker, findest du mich schön, schmeckt's? So ging das natürlich nicht."

Seite 169 // "Sind es nicht die unbewussten Gesten, in die man sich verliebt? Ist nicht alles, was wir bewusst tun, um den anderen zu gefallen, ein völlig sinnentleertes Theater, das wir dennoch aufführen müssen, weil wir ja nicht wissen können, womit wir den anderen tatsächlich berühren?"

Seite 302-303 // "Baut ihr nicht gerade an einem fetten Ding mit Helikopterlandeplatz auf dem Dach? Wer weiß, wie viele alte Leutchen dafür vertrieben wurden, seit wann bist du eigentlich so sentimental? Ich wusste es auch nicht. Ich begegnete jeden Tag mindesten zwanzig Obdachlosen, aber diese alte Mann, der sich an seinem Sonntagsstaat festhielt wie an der Zeit, in der er ihn angeschafft hatte, in der er noch nicht vergessen und überrollt worden war, wurde für mich plötzlich zu einer Symbolfigur. Wofür genau, wusste ich nicht. Vielleicht begriff ich in diesem Moment, dass ich selbst irgendwann ein alter Mann sein würde."

Seite 414 // "Schön wär's, wenn man die Wahrheiten anderer inhalieren und zu seinen eigenen machen könnte."

(Bild- und Zitatrechte: btb Verlag.)

Samstag, 21. August 2021

Meine zuletzt gesammelten Buchzitate

Es ist wieder Zeit für ein paar Buchzitate aus meinen zuletzt gelesenen Büchern :)

 

Kleine Fluchten von Carole Fives 
Seite 112 // "Am nächsten Morgen stellte sich heraus, dass der KLeine eine Mittelohrentzündung hatte, die er schon seit Tagen ausgebrütet haben musste und die vermutlich sein Verhalten erklärte. Eine Mittelohrentzündung, hoffentlich waren die Leute in der Krippe jetzt beruhigt."
 
(Bild- und Zitatrechte: Zsolnay Verlag. Aus dem Französischen von Anne Braun.) 
 
 


 
 
Klara und die Sonne von Kazuo Ishiguro
Seite 255 // "Hoffnung", sagte er. "Verdammtes Ding, das einen nie in Frieden lässt."
 
(Bild- und Zitatrechte: Blessing Verlag. Aus dem Englischen von Barbara Schaden.)
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