Freitag, 22. September 2017

Meine gesammelten Buchzitate im August '17

Ende August bin ich ab ans Meer gedüst, mit vielen tollen Büchern im Gepäck. 
Aus diesen schönen Büchern hab ich mir wieder ganz wunderbare Zitate herausgeschrieben. 


Fangirl von Rainbow Rowell
Seite 17 // "Eine SMS konnte man nicht zurücknehmen. Wenn man in einer SMS mürrisch und schwermütig rüberkam, war sie für immer im Handy gespeichert und erinnerte daran, was für ein Langweiler man war."

Seite 20 // "Niemand macht sich die Mühe, dir die wichtigsten Regeln zu erklären, wenn du irgendwo neu bist."

(Bild- und Zitatrechte: Hanser Literaturverlage








Wunder von Raquel J. Palacio
Seite 104 // "Mein schlimmster Tag, mein schlimmster Sturz, die schlimmsten Kopfschmerzen, die schlimmsten blauen Flecke, der schlimmste Krampf, das Schlimmste, was mir jemand an den Kopf geworfen hat, ist immer nichts gewesen im Vergleich zu dem, was August durchgemacht hat."

Seite 278 // "Einen Moment lang stelle ich mir vor, wie cool es sein musste, in diesem Augenblick Via oder Justin zu sein, während all diese Leute für sie aufstanden und ihnen zujubelten. Ich finde, es sollte eine Regel geben, dass jeder Mensch auf der Welt wenigstens einmal in seinem Leben Standing Ovations bekommen muss."

(Bild- und Zitatrechte: Hanser Literaturverlage


Vom Ende der Einsamkeit von Benedict Wells
Seite 27-28 // "Denn es schien Familien zu geben, die vom Schicksal verschont blieben, und andere, die das Unglück auf sich zogen, und in dieser Nacht fragte ich mich, ob meine Familie auch so eine war."

Seite 136 // "Eine schwierige Kindheit ist wie ein unsichtbarer Feind, dachte ich. Man weiß nie, wann er zuschlagen wird."

Seite 185 // "Du musst endlich die Vergangenheit vergessen. Weißt du, wie viele Menschen  es schlechter hatten als wir? Du bist nicht schuld an deiner Kindheit und am Tod unserer Eltern. Aber du bist schuld daran, was diese Dinge mit dir machen. Du allein trägst die Verantwortung für dich und dein Leben. Und wenn du nur tust, was du immer getan hast, wirst du auch nur bekommen, was du immer bekommen hast."

Seite 299 // "Es schuldet einem nichts, und die Dinge passieren, wie sie passieren. Manchmal gerecht, so dass alles einen Sinn ergibt, manchmal so ungerecht, dass man an allem zweifelt. Ich zog dem Schicksal die Maske vom Gesicht und fand darunter nur den Zufall."

Seite 303 // "Auf manche Dinge gibt es eben keine Antwort, das gehört dazu. Wir Menschen sind hier unten ganz auf uns allein gestellt. Was wäre das auch für eine Welt, in der jedes Gebet erhört werden würde und wir mit Sicherheit wüssten, dass es nach dem Tod weitergeht? Wozu bräuchten wir dann noch das Leben, wir wären doch schon längst im Paradies."

(Bild- und Zitatrechte: Diogenes Verlag


Britt-Marie war hier von Fredrik Backman
Seite 147 // "Alle Ehen haben Schattenseiten, weil alle Menschen Schwächen haben. Alle Menschen, die mit einem anderen Menschen zusammenleben, lernen, mit dessen Schwächen irgendwie umzugehen. Man kann sie zum Beispiel so betrachten, wie man sehr schwere Möbel betrachtet, und einfach lernen, um sie herum zu putzen. Die Illusion aufrechtzuerhalten. Natürlich weiß man, dass der Schmutz unter der Oberfläche sitzt, aber man lernt, das zu verdrängen, solange die Gäste ihn nicht sehen. Und eines Tages verrückt jemand, ohne zu fragen, dieses Möbelstück, und alles kommt zum Vorschein. Dreck und Schrammen. Macken im Pakett. Dann ist es zu spät."

Seite 157 // "Manchmal kann man leichter damit leben, nicht zu wissen, wer man ist, wenn man wenigstens weiß, wo man ist."

Seite 237 // "Was ist eine Liebe wert, wenn man den anderen dann, wenn er einen am meisten braucht, verlässt?"

Seite 239 // "Liebe muss nicht unbedingt für jeden Menschen aus Feuerwerk und Symphonieorchestern bestehen, ich finde das ganz in Ordnung. Für viele von uns kann Liebe etwas ganz anderen sein. Etwas, das vernünftig ist."

Seite 336 // "Denn wenn wir den Menschen, die wir lieben, nicht verzeihen, wer bleibt dann noch? Was ist Liebe, wenn sie nicht bedeutet, unsere geliebten Menschen zu lieben, gerade wenn sie es nicht verstehen?"

Seite 375 // "Wenn ein Mensch die Augen schließt, kann er sich an all seine Entscheidungen im Leben erinnern. Und feststellen, dass es sich dabei immer um jemand anders gedreht hat."

(Bild- und Zitatrechte: Fischerverlage)


Manchmal lüge ich von Alice Feeney

Erscheint am 15. Dezember 2017. Die Buchzitate zu diesem grandiosen Psychothriller werden somit im Dezember in einem eigenen Blogpost online gestellt!

(Bildrechte: Rowohlt Verlag)



Aufstieg und Fall großer Mächte von Tom Rachman
Seite 272 // "Geld ist total uninteressant. Du und ich, wir wollen frei von Idioten sein. Und je weniger Cash man hat, umso mehr muss man sich Idioten anbiedern. Geld allein ist öde. Aber Unabhängigkeit? Also das ist was Interessantes."

Seite 289 // "Als Teenager sehnen sich die Menschen danach, gemocht zu werden, in ihren Zwanzigern wollen sie beeindrucken, in den Dreißigern gebraucht werden."

Seite 346 // "Beziehungen waren nie ausgewogen, auch wenn sich die Menschen dies noch sosehr wünschten."

Seite 406 // "Bücher", sagte er, "sind wie Pilze. Sieht man nicht hin, vermehren sie sich. Ihre Zahl wächst nach Regeln von Zinseszins: Ein Interesse führt zu nächstes Interesse, und das verbindet sich mit drittes Interesse. Und schwups, hast du nicht gesehen, hat man mehr Interesse als Platz im Schrank."

Seite 484 // "Die Menschen behielten ihre Bücher, dachte Tooly, nicht, weil sie sie noch einmal lesen wollten, sondern weil die Bücher die Vergangenheit enthielten - die Struktur des eigenen Ichs an einem bestimmten Ort, zu einer bestimmten Zeit, ein Ausschnitt des eigenen Intellekts jeder Band, egal, ob man ihn geliebt oder verachtet hatte oder ob er auf Seite vierzig zum Einschlafen gewesen war."

(Bild- und Zitatrechte: dtv Verlag)


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