Montag, 20. November 2017

Rezension: Piper Perish von Kayla Cagan

© Fischerverlage
Man sollte sich nur mit geschlossenen Augen verlieben. - Seite 22

Inhaltsangabe:
Piper, ihr Freund Enzo und ihre beste Freundin Kit haben keine Lust, normal zu sein. Sie wollen das Leben fühlen, ihren Träumen folgen, sich von nichts aufhalten lassen. Und sie wollen nach New York, wo all das möglich scheint. Doch kurz bevor die Schule endlich vorbei ist, geht alles schief: Kit fällt durch die Aufnahmeprüfung für die Kunsthochschule, Piper wird zwar angenommen, aber ihre Eltern können die Studiengebühren nicht aufbringen. Und Pipers große Liebe Enzo gesteht ihr, dass er sich verliebt hat – in einen Jungen.
Alle Träume zerplatzen, Pipers Pläne sind plötzlich nur noch Chaos und Zweifel, aber dickköpfig hält sie daran fest. Denn weniger, kleiner, vernünftiger oder einfach ist für Piper keine Option. Sie will leuchten.

Man kann doch nicht jahrelang jemanden lieben und ihn dann aus einer verrückten Laune heraus verlassen! Aber die Liebe ist verrückt, und die Menschen sind noch verrückter. - Seite 24

Meine persönliche Meinung:
Dieses Buch ist mir sofort wegen dem auffallenden Cover ins Auge gefallen. Auch ich wollte Piper Perish kennenlernen und sie auf ihrem Weg begleiten. Sie möchte nicht normal sein. Sie will richtig leben und ihre Ziele verfolgen. Sie will ihre Träume verwirklichen und dafür würde sie alles tun. 

Piper Perish möchte nach New York, mit ihren besten Freunden. Sie möchte ihren Traum leben und diesen Traum mit Enzo und Kit verwirklichen. Alle drei haben sich für die Kunsthochschule angemeldet. Alle haben diesen einen Traum und doch kommt alles anders.

Liebe heißt, Fehler machen und sie hinter sich lassen. - Seite 33 

Enzo ist Pipers Exfreund, der sich nun in einen Jungen verliebt hat. Sie verstehen sich trotz alldem noch unglaublich gut, vertrauen sich Geheimnisse an und teilen ihre Gefühle und Gedanken miteinander. Kit ist Pipers beste Freundin, mit der sie durch dick und dünn geht. Die drei halten stets zusammen. Eine wahre und schöne Freundschaft, die mir sehr viel Freude bereitet hat.

Ein Jugendbuch, dass definitiv einen leichten Schreibstil hat und sehr einfach zu lesen ist. Ich muss gestehen, dass ich mir ein bisschen mehr von diesem Buch erwartet habe. Mir hat die Geschichte gut gefallen und doch war sie mir ein wenig zu einfach. Der Funken sprang bei mir einfach nicht über. Ich hab Piper Perish gerne gelesen, war aber auch nicht traurig, als ich dem Ende immer näher kam. Ich denke, dass dieses Buch perfekt für jüngere Leser ist. Diese Geschichte ist unterteilt in vielen Tagebucheinträgen von Piper Perish. Man begleitet sie auf ihren Weg, darf an ihren Gedanken und Gefühlen teilhaben. Enzo's und Kit's Wege ändern sich und Piper muss nun ganz auf sich alleine schauen. Sie hat Sorgen, da sich ihr Vorhaben nicht so entwickelt, wie sie es sich erhofft hatte. 

Schlechte Kunst kann verbessert oder verändert werden. Aber schlechte Menschen? Schlechte Entscheidungen? Mit denen muss man sich wohl abfinden. - Seite 71

Dank der Tagebucheinträge kann man sich sehr gut in Piper hineinversetzen. Ich mochte Piper auf Anhieb. Sie ist ein selbstbewusstes und aufgewecktes Mädchen. Sie besitzt eine unglaublich große Willensstärke, die ich sehr bewundert habe. Außerdem hat mir richtig gut gefallen, dass man in dem Buch stets ein paar Zeichungen und Kritzeleien von Piper zu sehen bekommt. Piper ist äußerst kreativ und begabt in dem was sie tut. Sie ist stark und lässt sich nicht so leicht unterkriegen. Mit ihrer Schwester hat sie große Probleme und ich muss gestehen, dass ich diese absolut nicht leiden konnte. Sie würde mich tagtäglich zur Weißglut bringen, aber Piper hat selbst diese schwierigen Situationen sehr gut gemeistert. Pipers Eltern waren mir ebenfalls nicht wirklich sympathisch. Sie lassen ihrer älteren Tochter Marli einfach viel zu viel durchgehen und können meiner Meinung nach absolut nicht mit ihr und ihren Umständen umgehen. 

Ein Buch, dass ich allen ab 14 Jahren empfehlen würde. Für mich war dies eine nette Geschichte für zwischendurch. Ich habe Piper und ihre Freunde sehr gerne begleitet, aber trotzdem hätte ich mir ein wenig mehr von dem Buch erhofft. Dank der Tagebucheinträge kommt man Piper Perish sehr nahe und trotzdem hat sie es nicht geschafft, mich zu berühren oder gar mein Leserherz zu erobern. Die Geschichte plätschert so dahin. Der Höhepunkt blieb für mich aus. In diesem Buch wird dem Leser gezeigt, dass man für seine Träume kämpfen soll. Aufgeben ist für Piper Perish nämlich ein Fremdwort. 


  • Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
  • Verlag: FISCHER Sauerländer; Auflage: 1 (24. August 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3737354413
  • ISBN-13: 978-3737354417
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
  • Preis: 16,99€ (D) - 17,50€ (A)

https://www.weltbild.at/artikel/buch/piper-perish_22926330-1?wea=59529658
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