Sonntag, 8. Mai 2022

Rezension: Firekeeper's Daughter von Angeline Boulley

© cbj Verlag
Ist es möglich, das Herz so zu dehnen, dass es sowohl Liebe als auch komplizierte Gefühle beherbergen kann? - Seite 305

Inhaltsangabe:
Die 18-jährige Daunis Fontaine ist halb weiß, halb Native American. Sie hat nie wirklich wo dazugehört, weder in ihrer Heimatstadt noch im nahe gelegenen Ojibwe-Reservat. Daunis möchte gerne Medizin studieren und einen Neustart am College wagen. Plötzlich muss sie sich um ihre Mutter kümmern und legt ihre Pläne vorerst auf Eis. Eines Tages wird Daunis Zeugin eines schrecklichen Mordes. Sie wird vom FBI rekrutiert, um Undercover zu ermitteln. Sie willigt widerstrebend ein und erfährt dabei Dinge, die ihre Welt vollkommen auseinanderreißen. Der einzige Lichtblick ist Jamie, der neue und charmante Spieler im Eishockeyteam von Daunis' Bruder Levi. Doch auch Jamie ist nicht der, der er zu sein scheint.
 
Bild- und Zitatrechte: cbj Verlag. Aus dem amerikanischen Englisch von Claudia Max.

Meine persönliche Meinung:
Was für ein Cover! Ich liebe es sehr und man kommt in der Buchhandlung defintiv nicht daran vorbei. Auch der Klappentext hat mich neugierig gemacht, somit stand für mich schnell fest, dass ich diesen Schmöker gerne lesen möchte.

Der Einstieg in die Geschichte empfand ich als etwas holprig und ist mir doch ein wenig schwer gefallen. Ich musste mich erst an die vielen fremden Begriffe und die Erzählart gewöhnen. Hat man sich erst einmal eingelesen, kommt man aber sehr gut damit klar. Im hinteren Teil des Buches findet man außerdem eine Liste von Erklärungen zu den jeweiligen fremden Begriffen. 

Sonntag, 1. Mai 2022

Neuzugänge im März!

Huch, ich hinke schon wieder etwas hinterher, deswegen möchte 
ich euch hier und jetzt noch schnell die Bücher zeigen, 
die im März 2022 bei mir einziehen durften.
 

Eine perfekte Familie von Liane Moriarty habe ich auf Lovelybooks gewonnen und auch bereits gelesen und rezensiert. Ein toller Roman, perfekt für zwischendurch. HIER kommt ihr zu meiner Rezension!

More Happy Than Not von Adam Silvera hat mich in der Buchhandlung erreicht, worüber ich mich sehr gefreut habe. 

Der Rest an Büchern sind Rezensionsexemplare, die ich als Überraschung zugeschickt bekommen habe, oder auch ein paar davon, die ich selbst angefordert habe :) Alles Bücher, auf die ich mich schon riesig freue.

Man vergisst nicht, wie man schwimmt von Christian Huber

Draußen feiern die Leute von Sven Pfizenmaier

Niu von Kathrin Werner

Zeitzuflucht von Georgi Gospodinov

Atemhaut von Iris Blauensteiner

Die Wut, die bleibt von Mareike Fallwickl

Der Fluss ist eine Wunde voller Fische von Lorena Salazar 

Wir wissen, wir könnten, und fallen synchron von Yade Yasemin Önder

Das mangelnde Licht von Nino Haratischwili

Singe ich, tanzen die Berge von Irene Sola habe ich bereits gelesen. Rezension folgt! 

Dienstag, 26. April 2022

Buchzitate im April - Teil 2

Drei ganz tolle Bücher, die ich sehr gerne gelesen habe :)

 
Zum Paradies von Hanya Yanagihara
Seite 18 // "Manchmal kam es ihm vor, als wäre sein Leben etwas, was er nur endlich aufbrauchen wollte, um sich am Ende eines jeden Tages mit einem Seufzen in sein Bett zu legen, im Wissen, dass er sich wieder durch einen kleinen Teil seiner Existenz hindurchgearbeitet und einen weiteren Zentimeter auf ihr natürliches Ende zubewegt hatte."

Seite 288 // "Ein Mensch war das schlimmste Vermächtnis, denn ein Mensch war von Natur aus unberechenbar."

Seite 292 // "Erst als er viel älter war, würde er wissen, dass niemand je frei war, dass jemanden zu kennen und zu lieben bedeutete, sich seiner zu erinnern, selbst wenn derjenige noch am Leben war. Niemand konnte dieser Pflicht entgehen, und mit zunehmendem Alter sehnte man sich nach dieser Verantwortung, selbst wenn man sie manchmal hasste, dieses Wissen, dass das eigene Leben untrennbar mit dem eines anderen verbunden war, dass jemand seine Existenz unter anderem durch seine Verbindung zu einem selbst kenntlich machte."

Seite 296-297 // "Ihm war klar geworden, dass die Menschen am meisten von einem wollten, wenn man starb - sie wollten, dass man sich erinnerte, sie wollten Bestätigung, sie wollten Vergebung. Sie wollten Anerkennung und Erlösung; sie wollten, dass man sie von dem schlechten Gewissen befreite, das sie hatten, weil man ging, während sie blieben; weil sie einen dafür hassten, dass man sie verließ, und es ihnen auch davor graute; weil sie die Tatsache, dass man starb, an ihren eigenen unausweichlichen Tod erinnerte; weil sie sich so unwohl fühlten, dass sie nicht wussten, was sie sagen sollten."

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