Donnerstag, 12. Januar 2023

Wunderbare Buchzitate - wunderbare Bücher!

 Gesammelte Buchzitate aus meinen zuletzt gelesenen Büchern :)

 

Die Mitternachtsbibliothek von Matt Haig 
Seite 23 // "Das Universum tendiert zu Chaos und Entropie. Das sind die Grundlagen der Thermodynamik. Vielleicht sind es auch die Grundlagenn des Daseins. Man verliert den Job, und dann passiert noch mehr Scheiße. Der Wind säuselte im Laub der Bäume. Es begann zu regnen."

Seite 240-241 // "Sie erkannte, dass sie den Suizidversuch nicht unternommen hatte, weil sie unglücklich war, sondern weil sie sich selbst eingeredet hatte, es gebe keinen Ausweg aus ihrem Unglück. Genau das, dachte sie, war wohl der Nährboden für Depressionen. Es ging um den Unterschied zwischen Furcht und Verzweiflung. Furcht empfand man, wenn man in einen Keller hinabstieg und Angst hatte, dass die Tür hiner einem zufallen könnte. Verzweiflung empfand man, wenn die Tür zufiel und sich verschloss."

Seite 269 // "Nora erkannte, dass die anderen Menschen, egal wie ehrlich man zu ihnen ist, die Wahrheit nur dann sehen, wenn sie nah genug an ihrer eigenen Realität liegt. Wie Thoreau schrieb: Nicht was man betrachtet ist wichtig, sondern was man sieht. Und Ash sah die Frau, in die er sich verliebt und die er geheiratet hatte, und deshalb war es letztlich diese Nora, zu der sie wurde.

(Bild- und Zitatrechte: Droemer Knaur Verlag. Übersetzt von Sabine Hübner)

 

Der Fluss ist eine Wunde voller Fische von Lorena Salazar
Seite 21 // "Für einen Jungen ist eine Mama diejenige, die fragt, ob er Milch oder Kakao möchte, die ihn ausschimpft, wenn er barfuß durch das Haus läuft, die die Suppe zuerst probiert, sich die Zunge verbrennt und wartet, bis sie ein bisschen abkühlt. Eine Mama ist die, die da ist." 
 
(Buch- und Zitatrechte: Blumenbar Verlag. Übersetzt von Grit Weirauch.) 
 

 
 
 
 
 
 
 

Sonntag, 8. Januar 2023

Rezension: Bitterwasser von Karina Ewald

© Servus/Benevento Publishing Verlag

Inhaltsangabe: 
Carolin Halbach, Literaturwissenschaftlerin aus Düsseldorf, nimmt eine Stelle als Bibliotheksleiterin im Kulturzentrum in Bad Gastein an. Von Düsseldorf mitten hinein in den Nationalpark Hohe Tauern. Viel Zeit bleibt ihr nicht, diesen Kulturschock zu verarbeiten. Die feierliche Eröffnung des Kulturzentrums in Bad Gastein wird durch einen Mord unterbrochen. Schnell stellt sich heraus: Die Häppchen am Buffet waren vergiftet. Für den Chefarzt der Kurklinik, Professor Hutter, kam jede Hilfe zu spät. Die Ermittlungen der örtlichen Polizei ergeben, dass der Professor nur zufällig zum Opfer wurde.

Meine persönliche Meinung:
Ein Krimi aus meiner Heimat, in der ich aufgewachsen bin. Ich habe mich riesig gefreut, als dieses Buch endlich erschienen ist und ich mit dem Lesen starten konnte. Bücher, in denen man die Ortschaften, Straßen und Gebäude kennt, lieb ich sehr. Man kann sich dadurch einfach alles viel besser vorstellen und erlebt das gelesene nochmal ganz anders. Natürlich kannte ich auch hier jede Straße, jedes Gebäude und vor allem das Kulturzentrum, das in dieser Geschichte eine große Rolle spielt. 

Ziemlich flott habe ich die ersten einhundert Seiten verschlungen gehabt und konnte das Buch nur sehr schwer zur Seite legen. Der Schreibstil hat mir ausgesprochen gut gefallen. Er ließ sich super locker und schnell lesen. Die Spannung der Geschichte baut sich ziemlich schnell auf und zieht sich wirklich durch das ganze Buch. Sehr gut - so soll ein Krimi sein!

Montag, 15. August 2022

August Buchzitate!

Meine Buchzitate Sammlung wächst und wächst :)
Hier wieder ein paar gesammelte Zitate aus gelesenen Büchern!


Der Duft der Blumen bei Nacht von Leïla Slimani
Seite 14 // "Schreiben heißt, sich Fesseln anlegen, doch aus diesen Fesseln selbst erwächst die Möglichkeit einer ungeheuren, schwindelerregenden Freiheit." 

(Bild- und Zitatrechte: Luchterhand Verlag. Aus der Französischen von Amelie Thoma.) 



 

 

 

 
 
I get a bird von Anna von Canal und Heikko Deutschmann
Seite 70 // "Kennen Sie das, wenn Kinder immer wieder die Geschichte ihrer Geburt erzählt bekommen wollen - es ist ein Ereignis vor ihrer bewussten Erfahrung, vor ihrer Erinnerung, und sie fühlen sich nicht vollständig, nicht "echt" ohne diese Geschichte. Oder wenn Paare sich immer wieder ihr Kennenlernen erzählen?  Es ist für sie die Erzählung irgendwann verbindender als die Erinnerung."

Seite 73 // "In Ihrem ersten Brief, im ersten Satz schrieben sie damals, das Leben eines Busfahrers ist wie Ebbe und Flut. Daran muss ich oft denken. Für mein Leben trifft das auch zu. Mal fühle ich mich wie ein Fisch auf dem Trockenen, mal hab ich das Gefühl, zu ertrinken."

Seite 180 // "Denn die Angst hat kein Gesicht, oder besser gesagt, sie hat viele. Die Angst hat immer das Gesicht, das ihr nützt. Angst ist die kleine Schwester des Zufalls und der seinerseits die rechte Hand des Chaos."

(Bild- und Zitatrechte: Mare Verlag)

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