Freitag, 23. Oktober 2015

[Buchzitate] .. September 2015 ..

Meine Lieblingszitate aus meinen gelesenen Büchern im September 2015:

Mein Leben für deins von Amber Kizer
Seite 103 // "Ablehnung tat immer weh, auch wenn sie nicht beabsichtigt war".

(Bild- und Zitatrechte: cbt Verlag)

Jesus Jackson von James Ryan Daley
Seite 151 // "Wenn du glaubst, dass Gott wirklich irgendwo da oben im Himmel sitzt und jeden und alles kontrolliert, dann musst du dich mit der Tatsache auseinandersetzen, dass er deinen Freund tötet oder deinen Bruder oder deinen Sohn. Du musst dich damit auseinandersetzen, dass er zulässt, dass Säuglinge drogenabhängig werden, dass Kinder missbraucht und getötet werden, dass Völkermorde und Kriege geschehen. Und wenn du nicht an Gott glaubst... tja, dann musst du dich damit auseinandersetzen, dass es für nichts und niemanden einen tieferen Sinn gibt".

Seite 293-294 // "Letzten Endes darf man sich nicht ständig Gedanken wegen der Realität machen. Okay, nirgendwo da draußen muss es eine richtige Wahrheit geben. Aber wenn Jesus Jackson mich eines gelehrt hatte, dann die Tatsache, dass man die Wahrheit nie wirklich kennen kann. Weder die Wahrheit über das Leben noch die Wahrheit über Gott oder über das, was im Herzen eines anderen Menschen vorgeht - nicht mal die Wahrheit über das, was im eigenen Herzen vorgeht. Das Einzige, was man wirklich wissen kann, ist die Tatsache, wie es sich anfühlt. Wie es sich anfühlt, zu lachen und zu weinen und zu hasse und zu verletzen und zu hoffen und zu fürchten und zu lieben, wie es sich anfühlt zu leben".

(Bild- und Zitatrechte: Magellan Verlag)


Liebe ist was für Idioten. Wie mich. von Sabine Schoder
Seite 8 // "Tränen helfen nicht. Tränen machen blind".

Seite 256 // "Ich denke plötzlich, das Leben ist nicht schwarz, sondern bunt. Ich war nur farbenblind".

Seite 282 // "Die beste Lüge versteckt man in einem Körnchen Wahrheit".

Seite 341 // "Traurigkeit ist wie Wein. Sie lässt sich in Fässer füllen und tief im Innern lagern, wo sie mit den Jahren zu Apathie und vermeintlicher Stärke gärt. Bis sie eines Tages kippt. Sich in Essig verwandelt, das Herz übersäuert, die Seele vergiftet. Und nur ein Ausweg bleibt: sich in Tränen zu übergeben".

Seite 347-348 // "Es heißt, man findet den einen richtigen Menschen fürs Leben. Aber ich glaube, das ist falsch. Denn setzt das nicht voraus, dass wir immer die gleiche Person bleiben?"

(Bild- und Zitatrechte: Fischerverlage)

BronzeHaut von Andreas Dutter
Seite 55 // "Aber man lernt wohl einige Gegebenheiten erst zu schätzen, wenn man sie endgültig verloren hat".

Seite 181 // "Sie sah die Konsequenzen ihrer Episoden bereits jetzt, verbannte sie aber sofort wieder, so wie es die Menschen meistens taten. Sie verdrängen ihre Probleme, ihre Schwierigkeiten, den Tod und Krieg. Sie verdrängen alles und jeden, bis nur noch das Schweigen blieb".

Seite 255-256 // "Wenn Lyria durch ihre Bestimmung eines gelernt hatte, dann war es die Tatsache, dass man sich so viel wünschen, vorstellen und erträumen konnte, wie man wollte, aber das Leben hielt immer seine gefährliche Hand über einem und schloss sie im unpassendsten Moment, um einem die Kehle zuzuschnüren. Es will sehen, wie sehr man selbst am Leben hing und dafür kämpfte, damit sich die Hand wieder öffnete und einen weiteratmen und weiterleben ließ".

Seite 266 // "Liebe ist der Betrug an sich selbst, weil man sich einreden wollte, man würde niemals alleine sterben".

(Bild- und Zitatrechte: Spielberg Verlag)

Glück ist eine Gleichung mit 7 von Holly Goldberg Sloan
Seite 145 // "Für jemanden, der trauert, ist jede Vorwärtsbewegung ein Problem. Nach einem schweren Verlust will man eigentlich rückwärtsgehen".

Seite 146 // "Sie ist für mich da. Und einfach da zu sein ist neunundneunzig Prozent dessen, was wichtig ist, wenn deine Welt zerbrochen ist".

Seite 153-154 // "Ihre Ruhe ist eine ihrer besten Eigenschaften. Und sie bewahrt sie sich. Einigermaßen. Vielleicht ist das so, wenn man viel durchgemacht hat. Alle Kanten sind abgeschliffen, wie bei Seeglas. Entweder so oder man zerbricht".

Seite 192 // "Die Welt, in der wir leben, ist die Welt in unserem Kopf".

Seite 210 // "Mir kommt das gar nicht komisch vor. Auch ich tue, was ich tue, fast immer nur für mich. Meines Erachtens ist Publikum schlecht für die Leistung".

Seite 274 // "Möglicherweise ist es genauso wie beim Pflasterabreißen. Macht man es sofort, tut es nicht weh, weil ein Großteil des Schmerzes auf Antizipation zurückzuführen ist".

Seite 283 // "Wenn du dich um andere kümmerst, nimmst du das Scheinwerferlicht von deinem eigenen Leid".

(Bild- und Zitatrechte: Hanser Literaturverlage)

Mitternachtsclowns von J.J. Howard
Seite 105 // "Mein großer Fehler ist es, dass ich jedes Mal, jedes Mal eine Sekunde zögere, bevor ich irgendetwas sage oder tue. Und nach dieser Sekunde ist die Gelegenheit verstrichen".

Seite 144 // "Ich hatte schon lange damit aufgehört, meinen Status bei Facebook zu aktualisieren. Mir war aufgefallen, dass, immer wenn jemand etwas total Banales postete wie zum Beispiel >Heute Abend Sushi!<, das gleich mindestens siebzehn Leute kommentieren mussten. >Ich liebe Sushi< oder >Thunfisch-Nigiriii!<. Aber sobald man einmal irgendetwas Ernsthaftes oder Gefühle oder, sagen wir mal, das Leben loswerden wollte, waren alle 386 Freunde plötzlich wie verstummt. Und da hatten wir's auch schon: Mein Leben war ein Facebook-Status ohne Kommentare. Uninteressanter als roher Thunfisch". 

(Bild- und Zitatrechte: Loewe Verlag)


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