Sonntag, 29. April 2018

Es ist wieder Zeit für...?

... wundervolle Buchzitate, die ich aus meinen zuletzt gelesenen Büchern raus geschrieben habe.
Und hier sind sie:

Alles über Heather von Matthew Weiner
Seite 17 // "Mit dem Kopf auf seiner Brust umschlang sie Mark in ihrer Nacktheit und offenbarte ihm, sie habe - wie er - unter der Grausamkeit des Mobs leiden müssen, verstehe mittlerweile aber, dass man sich nie so sehen könne, wie einen die anderen sehen, und dass es durchaus in Ordnung sei, nach außen isoliert zu wirken, solange man nicht vergesse, dass man eben nicht so ist, wie andere einen sehen."

(Bild- und Zitatrechte: Rowohlt Verlag)








Was man von hier aus sehen kann von Mariana Leky
Seite 52 // "Ich beschloss, Martin später zu heiraten, weil ich fand, der Richtige sei der, der einem das Hinsehen erspart, wenn die Welt ihren Lauf nimmt."

Seite 235 // "Wir konnten alles mögliche mit der Liebe. Wir konnten sie mehr oder weniger gut verstecken, wir konnten sie hinter uns herziehen, wir konnten sie hochheben, durch alle Länder der Welt tragen oder in Blumengebinden verstauen, wir konnten sie in die Erde legen und in den Himmel schicken. All das machte die Liebe mit, langmütig und biegsam, wie sie war, aber verwandeln konnten wir sie nicht."

(Bild- und Zitatrechte: Dumont Buchverlag




Dunkelgrün fast schwarz von Mareike Fallwickl
Seite 379 // "Jemanden zu ignorieren, war schon immer das beste Mittel, sein Feuer zu entfachen."

(Bild- und Zitatrechte: Frankfurter Verlagsanstalt)












Mein Leben oder ein Haufen unvollkommener Momente von Peter Bognanni
Seite 241 // "Unser ganzes Leben ist ein einziger Haufen unvollkommener Momente. Und genauso unvollkommen ist die Liebe, die wir für andere empfinden. Und ehe wir uns versehen, ist alles vorbei. Und auch wenn wir immer unser Bestes geben, ist es doch nie genug. Unser Leben wird nie genau so sein,  wie wir es uns vorstellen. Die Zeit mit unseren Lieben wird nie genug sein. Aber schon allein darum zu kämpfen, gibt unserem Leben einen Sinn. Und die Liebe gibt ihm einen Sinn, auch wenn sie unvollkommen ist. Und vielleicht sollten wir dieses kurze, unvollständige Glück feiern. Denn wenn irgendwann alles zu Ende geht, sind die Erinnerungen daran vielleicht alles, was uns bleibt."

Seite 259 // "Es gibt genug andere Möglichkeiten, Gutes zu tun. Und du brauchst Zeit, um das herauszufinden. Mach deinen Schulabschluss. Geh aufs College. Finde heraus, was du willst. Finde heraus, was du nicht willst. Mach Fehler. Lass dir noch mal das Herz brechen. Und versuche, dich dabei anständig zu verhalten. So wird daraus ein Leben." 

(Bild- und Zitatrechte: Hanser Literturverlage)


Herzdenker von David Arnold
Seite 208 // "Der menschliche Körper, diese mysteriöse Maschine, kann in ein und demselben Moment eine bemerkenswerte Bandbreite an Gefühlen erleben, und oft sind es gegensätzliche Gefühle. Doch es ist wie mit den Zufällen - nicht halb so verwunderlich, wie es zu sein scheint."

(Bild- und Zitatrechte: Arena Verlag











Frauen, die Blumen kaufen von Vanessa Montfort
Seite 147 // "Die Melancholie ist jener Schmerz, dem wir Erwachsene nicht entfliehen können."

Seite 151 // "Ich begann zu verstehen, warum wir Beifahrerinnen so sind, wie wir sind. Wir wurden schon von ängstlichen Frauen großgezogen. Keine feigen, sondern schreckhafte Frauen, die eine unbegrenzte Leidensfähigkeit besaßen und all ihre Angst schon über die Nabelschnur an ihre Töchter weitergegeben hatten. Überempfindlich, leicht reizbar, introvertiert, instabil, unentschieden, eher pessimistisch, unsicher... so waren wir. So war meine Mutter, so war ich. Und mein Vater hatte uns alle überbehütet."

Seite 216 // "Du wusstest, dass ich dich nicht verlassen würde, weil ich dich brauchte. Ich wusste, dass du mich nicht verlassen würdest, weil du wusstest, dass ich dich brauchte. Waren wir in Liebe verbunden oder in unserem Bedürfnis nach Sicherheit?"

Seite 298 // "Manchmal müssen wir aufhören, uns selbst zu bestrafen. Und vielleicht etwas viel Schmerzhafteres akzeptieren als die Tatsache, andere Menschen enttäuscht zu haben. Nämlich dass die anderen auch uns enttäuscht haben."

Seite 404 // "Wir Starken - sie sprach im Plural - waren nur stark, weil wir das Pech hatten, mehr Unglück ertragen zu können. Unsere Schmerztoleranzgrenze war höher als die anderer Leute."

(Bild- und Zitatrechte: Thiele Verlag)


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